Schulterverschleiß durch Sport - Schmerzfrei dank ambulanter Arthroskopie

Schulterschmerzen durch falschen oder übertriebenen Sport – Durch die Fitnesswelle hat die Zahl der Betroffenen in den letzten 20 Jahren dramatisch zugenommen. Ein Grund: Was ein 20-Jähriger noch locker wegsteckt, kann einem 60-Jährigen zum Verhängnis werden. Nicht selten muten Untrainierte gerade in der schönen Urlaubszeit ihrem Körper zu viel zu. Unerträgliche Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Empfindungsstörungen, die sich bis in die Hände ausweiten können, sowie Einbußen an Lebensqualität sind die gravierenden Folgen. 

 

Ursachen von Schulterverletzungen durch Sport

Sport macht fit, ausdauernd, schön, hält mobil und jung – die positiven Nebenwirkungen von sportlicher Aktivität lassen sich problemlos fortsetzen. Aber Sport macht auch krank: Zu viel und zu kräftezehrend kann er zu Lasten der Gelenke gehen – auch des Schultergelenks. Die Folge: Verschlissene Gelenke, die quälende Schmerzen verursachen. Auch Unfälle können diese empfindliche Körperteil schädigen: Stürze beim Inlinern, Snowboarden und Skifahren verletzen nicht selten das Schultergelenk.

Empfindlicher Körperteil: Das Schultergelenk

Die Schulter ist das beweglichste der großen Körpergelenke. So ermöglicht z.B. allein die Schulter der Hand ihren großen Bewegungsspielraum. Das Schultergelenk ist dabei allerdings sehr empfindlichl: Gestützt wird es nur von den umgebenden Muskeln, Sehnen, Bändern und der Gelenkkapseln. Wenn Probleme entstehen, treten diese an diesen sogenannten Weichteilen auf und nicht im Gelenk selbst. Besonders anfällig sind die von einem Schleimbeutel umgebenen  Sehnenansätze, die sogenannte Rotatorenmanschette. Die Rotatorenmanschette besteht aus Sehnen von Muskeln des Schultergürtels die am Oberarmkopf ansetzen. Bei Überlastung dieser Manschette kommt es zu Entzündungen oder zum Verschleiß. Bei dauerhafter Überanstrengung der Schulter kann es sogar zu einem Sehnenriss kommen.

Vorsorge statt Reparatur

„Schmerzen sind häufig Hinweis auf eine Fehl- oder Überlastung des Schultergelenks, die dann zu einem ernsthaften Schaden führen können“, so der Schulterexperte Dr. Stefan  Preis. „Durch „vernünftige „sportliche Belastung mit entsprechender Ausgleichsgymnastik und adäquaten Regenerationsphasen sollte ein dauerhafter Schaden vermieden werden.“ Wenn der Schmerz aber bereits quält, ist nicht die Operation die Therapie der ersten Wahl.  „Patienten, die mit Schulterschmerzen in unsere Praxis kommen, werden auf keinen Fall sofort operiert“, erklärt Dr. Preis. „Nach Klärung der Ursache, probieren wir zuerst konservative Behandlungsmethoden, um die Ursache zu finden und somit auch die Beschwerden zu beheben.“ Zu den konservativen Behandlungsmethoden gehören neben medikamentöser Therapie physiotherapeutische Maßnahmen wie Krankengymnastik, manuelle Therapie und Massage aber auch physikalische Behandlungen wie Kälte- bzw. Wärmeanwendungen und Elektrotherapie. Nur, nicht alle Patienten sind danach beschwerdefrei. Galt diese Betroffenengruppe noch vor wenigen Jahren als austherapiert, bringt heute die Arthroskopie sehr gute Erfolge bei chronischen Schulteschmerzen, wo konservative Verfahren keinen Erfolg bringen.

„Die Arthroskopie ist ein schonendes und wirksames Verfahren“, erklärt Dr. Stefan Preis, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner in der Klinik am Ring in Köln. „Bei diesem Eingriff, den wir auch ambulant durchführen, sind nur zwei ca. drei millimetergroße Schnitte notwendig, über die eine kleine Optik und feine Operationsinstrumente zum Schultergelenk geführt werden. Durch die Kameras können wir uns einen Überblick über den wirklichen Schaden verschaffen und ihn direkt reparieren. Das hat Vorteile für den Patienten: Der Eingriff ist nur wenig belastend. Nach arthoskopischen Operationen sind die Regenerationsphasen kurz, die Schulter kann nach dem Eingriff  häufig unmittelbar mobilisiert werden. In der Klinik am Ring, Köln kann der Eingriff sogar auch ambulant durchgeführt werden. Das heißt, Patienten können direkt nach der Arthroskopie nach Hause gehen.

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