Header: Hüftarthroskopie

Hüftarthroskopie

minimal-invasive Operation zur Vorbeugung von Arthrose des Hüftgelenks

Hüftschmerzen sind häufig ein erstes Anzeichen für eine beginnende Arthrose. Durch eine Hüftarthroskopie kann dem drohenden Verschleiß
des Hüftgelenks, der sogenannten Coxarthrose vorgebeugt werden.

Hüftarthroskopie, … was ist das?

Arthroskopien, d.h. minimal-invasive Gelenk-Operationen werden seit vielen Jahren erfolgreich an Knie- und Schultergelenken routinemäßig durchgeführt. Aber auch am Hüftgelenk sind Spezialisten heute in der Lage, mit einer „Schlüssellochoperation“, d.h. über nur kleinste Hautschnitte mit einer Minikamera und feinsten Instrumenten, notwendige Reparaturen am Gelenk durchzuführen.

Dies muss jedoch rechtzeitig erfolgen. Denn wenn das Gelenk erst einmal verschlissen ist, ist eine minimalinvasive Reparatur nicht mehr möglich. Bei fortgeschrittener Hüft-Arthrose (Coxarthrose) ist letztendlich eine Gelenkersatz-Operation, ein sogenanntes künstliches Hüftgelenk erforderlich.

Wann ist eine Hüftarthroskopie sinnvoll?

Eine Arthroskopie sollte dann erwogen werden, wenn man regelmäßig Hüftschmerzen spürt, und das Gelenk eine bestimmte mechanische Formgebung aufweist. Ziel ist, diese Fehlform zu korrigieren, und somit die Ursache zu beseitigen, die sonst zu einem frühzeitigen
Verschleiß des Gelenks führen würde.

Eine Arthroskopie der Hüfte ist zu empfehlen bei:

  • freien Gelenkkörpern, d.h. Knorpelteilchen, die immer wieder zum Einklemmen kommen und „wie Sand in einem Getriebe“ wirken
  • Labrum-Verletzungen, d.h. einem Ein- oder Abriss einer wichtigen Gelenklippe der Hüfte
  • Hüft-Impingement, d.h. Einklemmen von Gelenkanteilen durch eine ungünstige Form des Hüftgelenks
  • lokal begrenzte Knorpelschäden, z.B. nach einem Unfall
  • chronischen Entzündungen der Gelenkschleimhaut


Hüft-Impingement

Ob im konkreten Fall eine dieser Veränderungen für die Hüftschmerzen verantwortlich ist, müssen Ärzte durch entsprechende Tests, sowie Röntgen und MRTUntersuchungen herausfinden.

Hüftarthroskopie: Ablauf und Nachbehandlung

Ein Hüftarthroskopie erfolgt in Vollnarkose. Der Eingriff selbst dauert ca. 1,5 Stunden. In aller Regel ist ein Klinikaufenthalt von 2-3 Tage
erforderlich. Die konkrete Nachbehandlung richtet sich selbstverständlich danach, was bei dem Eingriff repariert wurde.

Als grobe Richtschnur Folgendes:

In den ersten Tagen muss das Gelenk geschont werden, deshalb sind für ca. 1 Woche Gehstöcke ratsam.

Andererseits ist Bewegung ganz wichtig!

Neben klassischer Physiotherapie kommt deshalb häufig eine sogenannte Motorbewegungsschiene zum Einsatz. Das ist ein Apparat, mit dem das operierte Hüftgelenk vorsichtig und sanft, aber kontinuierlich über mehrere Stunden täglich bewegt wird.

Physiotherapeutische Behandlungen sind in aller Regel ist für insgesamt ca. 4-8 Wochen erforderlich. Nach anfänglichen Bewegungsübungen rücken dabei im weiteren Verlauf Kräftigungs- und Koordinationsübungen mehr und mehr in den Fokus.

Resume

Wenn es darum geht einer Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose) vorzubeugen, ist die Hüftarthroskopie ist ein echter Fortschritt in der Medizin. Wenn sie unter Hüftschmerzen leiden, sollten sie sich diesbezüglich unbedingt rechtzeitig von einem Experten, der auf Hüftarthroskopien spezialisiert ist untersuchen und beraten lassen. Hier in der Klinik am Ring - Köln ist dies Roberto Alberti.

Vereinbaren sie doch gern einen persönlichen Beratungstermin bei ihm.

Termin vereinbaren

Wir nehmen Ihre Terminanfrage gerne per Telefon oder Kontaktformular entgegen.

+49 (0)221 / 924 24 220Kontaktformular