Arthroskopische Schulter OP – sicher und effizient

Arthroskopische Schultereingriffe haben über die letzten zwei bis drei Jahrzehnte einen enorm hohen Stellenwert in der Schulterchirurgie erlangt. Generell stellen arthroskopische Schultereingriffe eine sichere und effektive Methode zur Therapie zahlreicher unterschiedlicher Schultererkrankungen dar. Sie ermöglichen eine umfassende diagnostische Beurteilung der Gelenkstrukturen und der das Gelenk umgebenden Weichteilstrukturen. Denn gerade Weichteile wie Sehnen und Schleimbeutel sind häufig für chronische Schulterschmerzen verantwortlich.

 

Vorteile der arthroskopischen Schulter OP

Zu den Vorteilen von endoskopischen Schultereingriffen gegenüber offenen Verfahren zählen die exzellente Übersicht der anatomischen Strukturen, die minimale Invasivität, das geringe Risiko, der kurze stationäre Aufenthalt sowie die schnelle Mobilisierung.

Indikationen für arthroskopische Schulter OP

Es gibt zahlreiche Schultererkrankungen die sich hervorragend arthroskopisch, minimal-invasiv behandeln lassen. Hierzu zählen unter anderem

  • chronische Schulterschmerzen
  • subakromiales Impingement, Impingement Syndrom, Schulterdach Enge
  • Kalkschulter, Tendinosis calcarea, Schulter Verkalkung
  • Rotatorenmanschettenruptur, Riss Rotatorenmanschette, Sehnenriss Schulter, Rotatorenmanschettenläsion, Ruptur Rotatorenmanschette
  • Schultersteife, Frozen Shoulder, Capsulitis adhaesiva
  • Schultereckgelenk Verletzung, Luxation Akromioklavikulargelenk, Tossy-Verletzung, ACG Sprengung
  • Schultereckgelenk Arthrose, ACG-Arthrose
  • Schulterluxation, akute Schulterinstabilität, chronische Schulter Instabilitäten,  uni- oder multidirektionale Schulterinstabilität, Labrumläsionen, SLAP-Läsionen
  • Schleimbeutel Entzündung, Bursitis subakromialis, Schleimbeutel Reizung Schulter
  • Reizung Bizepssehne, Pulley-Läsion, Entzündung Bizepssehne
  • geringgradige Omarthrose, freie Gelenkkörper, chronische Erkrankungen der Schleimhaut, osteochondrale Defekt

Narkose bei arthoskopischer Schulter OP

Bei arthroskopischen Schultereingriffen hat sich die Kombination aus Vollnarkose und Leitungsanästhesie bewährt. Im Bereich des Halses verlaufen Nerven (Halsplexus) die Schulter und Arm versorgen. Zur Betäubung dieser Nerven (interskalenäre Block) werden diese mit länger wirksamen Lokalanästhetika umflutet.

Endoskopische Schultereingriffe werden in Beach-Chair-Lagerung des Patienten durchgeführt. Vorteile dieser Lagerung sind die relativ einfache Durchführung und das sichere Platzieren des Patienten

Komplikationen nach arthroskopischer Schulter OP

Die Komplikationsrate bei arthroskopischen Schultereingriffen ist sehr gering. Das Infektrisiko bei endoskopischen Schultereingriffen beziffert sich hierbei auf unter 1%. Eine weitere Komplikation stellt die post-operative Capsulitis adhaesiva da. Hierbei kommt es zu einer temporären Steife der Schulter, die den Heilungsverlauf verlängert, in aller Regel aber folgenlos abheilt. Absolute Kontraindikationen bei arthoskopischen Schultereingriffen sind nicht bekannt. Eine relative Kontraindikation stellt eine fortgeschrittene Omarthrose dar.

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