Kreuzbandriss - Folgen und potentielle Behandlungsmöglichkeiten

Kreuzbandrisse sind vor allen Dingen bei Sportlern keine Seltenheit. Die Spezialisten der Kölner Klinik am Ring behandeln daher jährlich mehr als 300 Kreuzbandverletzungen. Wird diese zu spät behandelt oder gar nicht erst richtig wahrgenommen, kann es zu vorzeitigem Gelenkverschleiß kommen. Um Folgeschäden zu vermeiden ist eine schnelle Behandlung besonders wichtig.

 

Wie wird ein Kreuzbandriss diagnostiziert?

Liegt die Vermutung eines Kreuzbandrisses vor, so wird durch eine besondere Apparatur kontrolliert, ob eine vermehrte Beweglichkeit des Unterschenkels gegenüber der des Oberschenkels nachzuweisen ist. Um die Diagnose zu vervollständigen wird anschließend zu einer Kernspintomographie geraten.

Wie wird ein Kreuzbandriss behandelt?

Liegt ein Kreuzbandriss vor, hängt es von der schwere der Instabilität ab, ob eine Operation nötig ist. Reine Physiotherapie kann im Zusammenhang mit langsamen Muskelaufbau für mehr Stabilität im Kniegelenk sorgen. Entscheidet man sich doch für eine Operation, so wird in deren Verlauf das fehlende Kreuzband durch ein kräftiges, meist körpereigenes Sehnentransplantat ersetzt und das Kniegelenk erhält seine frühere Stabilität zurück.

Wie sehen die Risiken einer Kreuzband-Operation aus?

Risiken lassen sich zwar durch bestimmte Sicherheitsmaßnahmen minimieren, jedoch nie gänzlich ausschließen. Zu den allgemeinen Operationsrisiken gehören vor allem Wundheilsstörungen, eine Infektion des Gelenkes oder eine Thrombose im Bein. Restinstabilität oder eine fehlende Streck- und Beugefähigkeit des Kniegelenkes können zudem auch auftreten.

Die Rehabilitationzeit ist durch modernste Technik sehr gering. Nach der Operation wird ein Klinikaufenthalt von maximal drei Nächten empfohlen. Begleitende Physiotherapie unterstützt den Heilungsprozess und führt zu einem besseren Operationsergebnis.

Was ist nach einer Kreuzband-Operation zu tun?

Das operierte Bein muss möglichst viel Entlastet werden was sich beispielsweise durch Benutzung von Gehstöcken erzielen lässt. Um Thrombose vorzubeugen kann man Kompressionsstrumpf und Blutverdünnungsmedikamente benutzen. Kühlpackungen und entzündungshemmenden Medikamente unterstützen den Heilungsprozess. Für ca. 6 Wochen wird eine spezielle Bewegungsschiene empfohlen um das Gelenk zu schützen. 

Nähere Informationen zum Kreuzbandriss, Erkrankungen des Kniegelenkes und dem Ärzteteam finden Sie hier...

Termin vereinbaren

Wir nehmen Ihre Terminanfrage gerne per Telefon oder Kontaktformular entgegen.

+49 (0)221 / 924 24 220Kontaktformular