Arthrose des Kniegelenks | Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Wer hat nicht den Vorsatz, sich mehr zu bewegen und vielleicht auch mehr Sport zu treiben. Was ist aber, wenn das Kniegelenk nicht mitmacht und schmerzt? Um eine Kniearthrose bzw. vermehrten Gelenkverschleiß zu vermeiden, sollte die Ursache frühzeitig geklärt werden.

Zu den häufigsten Ursachen von Knieschmerzen zählen verschleißbedingte Knorpel- oder Meniskusschäden. Ist die Mechanik im Kniegelenk gestört, droht über kurz oder lang ein vermehrter Gelenkverschleiß, der gefürchteten Kniearthrose. Ganz entscheidend ist desshalb, dass zunächst die Ursache der Knieschmerzen geklärt wird. Neben einer detaillierten Untersuchung durch einen Kniespezialisten sollte hierzu ggf. eine MRT-Untersuchung (Kernspin) erfolgen.

Diagnose Knorpelschaden, Kniearthrose, Knieschmerzen

Wird ein Knorpelschaden im Gelenk festgestellt, muss das Ziel sein, die Zunahme des Knorpelschadens, d.h. die Entwicklung der Kniearthrose / Kniegelenksarthrose zu vermeiden oder zumindest zu verlangsamen. Ganz wichtig sind hierbei ausreichend Bewegung wie z.B. Radfahren oder Walken sowie spezielle gymnastische Übungen zur Kräftigung der Muskulatur. Gegebenenfalls sollte auch eine entsprechende  Gewichtsreduktion erfolgen. Es gibt leider noch kein Medikament das Knorpelschäden, Kniearthrose bzw. Arthrose heilt. Es kann jedoch durch Hyaluronsäure, eine Substanz die direkt in das Gelenk gespritzt wird, die Schmierung des Gelenkes verbessert werden. Zudem kann durch die Einnahme natürlicher Substanzen wie Glucosamin und Chondroitinsulfat die Ernährung des Knorpels verbessert werden. 

Arthroskopischer Eingriff bei Kniearthrose / Knieproblemen

Zeigen entsprechende Untersuchungen gravierende Schäden am Kniegelenk, sollte die gestörte Mechanik eventuell durch einen arthroskopischen Eingriff (Kniearthroskopie) wiederhergestellt und das Gelenk repariert werden.

Solche minimal-invasiven Eingriffe von Spezialisten bieten in vielen vermeintlich „aussichtslosen“ Fällen die Möglichkeit, die Schmerzen zu nehmen und die Entwicklung oder den Fortschritt der Arthrose zu vermeiden.

In den letzten Jahren gab es hierzu einige sehr positive Entwicklungen: So können beispielsweise ein umschriebener Knorpelschaden durch eine Knorpel-Transplantation geheilt, ein gerissener Meniskus genäht oder bei einem gerissenen Kreuzband die körpereigenen Sehnen durch bioresorbierbare Materialien fixiert werden.

Fortgeschrittene Kniearthrose

Bei bereits fortgeschrittenem Gelenkverschleiß (Kniearthrose / Arthrose), muss der  Gelenkspezialist prüfen, ob ggf. eine Gelenkersatz-Operation erforderlich ist, um dem Patienten dauerhaft zu einem schmerzfreien Gelenk zu verhelfen. Hierbei werden nach Möglichkeit  lediglich die verschlissenen Gelenkflächen mit einer neuen Oberfläche überkront. 

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