Brustvergrößerung

Ablauf, Methodik & Möglichkeiten

Aktuelle Corona-News
Unser Praxisbetrieb findet unter Einhaltung besonderer Sicherheitsvorkehrungen normal statt. Hier finden Sie weitere Informationen zu Schönheits-OPs trotz Corona.

Ihr Weg zu einer natürlichen und schönen Brust

Exaktes Vorgehen, gekonnte Handgriffe und das nötige Fingerspitzengefühl sind bei einer Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) unverzichtbar. Zudem spielt der Körperbau eine entscheidende Rolle für die Auswahl des perfekten Implantats, genauso wie Ihre persönlichen Vorstellungen.

Vom ersten Beratungsgespräch an stehen wir Ihnen mit unserer langjährigen Expertise in der ästhetischen und plastischen Chirurgie Rede und Antwort, erkennen Ihre Ängste und begleiten Sie auf dem Weg zu einer ästhetisch schönen Brust.

Indikationen für eine Brustvergrößerung

Die Indikationen für eine Brustvergrößerung sind vielfältig. Nicht immer steht der reine Wunsch nach einer größeren Oberweite im Vordergrund. Auch aus medizinischer Sicht entscheiden sich viele Frauen für eine Vergrößerung ihrer Brust.

Ob nach der Schwangerschaft und Stillzeit oder nach einer hohen Gewichtsabnahme – die Brust kann sich im Laufe des Lebens verändern. Zu stark gedehntes Gewebe bildet sich oftmals nicht vollständig zurück und erschlafft, die Brust fängt an zu hängen. Dies führt bei einigen Patientinnen zu einem geminderten Selbstwertgefühl: Frau fühlt sich nicht mehr wohl in ihrem eigenen Körper.

Die Brustvergrößerung dient in diesen Fällen dem Ziel, aktiv gegen die eigene Unzufriedenheit vorzugehen. Die Unzufriedenheit wird nicht immer nur durch die Lebensumstände hervorgerufen, ebenso durch die Genetik oder das eigene Schönheitsideal.

Kleine Größenunterschiede zwischen der linken und der rechten Brust sind medizinisch betrachtet normal. In manchen Fällen sind diese Unterschiede jedoch stärker ausgeprägt, was bei vielen Patientinnen zu Hemmungen und Unwohlsein führt. In diesem Fall dient der Eingriff dazu, sich nach der Brustvergrößerung endlich wieder schön zu fühlen. 

Erwartungen bei einer ästhetischen Brustvergrößerung

  • angeborene Asymmetrien beheben
  • natürliches & unoperiertes Ergebnis erzielen (natürliche Bewegung der Brüste beim Laufen)
  • zu kleine Brüste vergrößern (mehr Dekolleté, eng zusammenstehende Brüste ganz ohne Push-up-BH)
  • allgemeine Unzufriedenheit beheben
  • Volumenverlust nach Schwangerschaft/Stillzeit ausgleichen
  • Hängebrust nach großer Gewichtsabnahme korrigieren
  • persönlichem Schönheitsideal näherkommen
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls

Die Vorteile im Überblick

So sieht die Brust nach der OP aus:

  •  schön und ästhetisch
  •  natürlich aussehend
  •  wohlgeformt
  •  straff
  •  keine Narben erkennbar

Zusammenfassung Brustvergrößerung

OP-Dauer

je nach Methode 30-45 Minuten

Narkose

Vollnarkose

Klinikaufenthalt

eine Nacht

Nachbehandlung

Spezial-BH für mindestens 3 Wochen

Fadenentfernung

selbstauflösend

Sport

nach etwa 2 Wochen

Kosten einer Brustvergrößerung

Die Kosten für eine Brustvergrößerung lassen sich nicht pauschalisieren, weil kein Eingriff dem anderen gleicht. Beeinflussende Faktoren sind nicht nur die Operationsmethode, die durchgeführt wird, sondern auch die Implantat-Wahl.

Neben den Kosten für die Brustimplantate setzt sich der Gesamtpreis noch aus weiteren Faktoren wie benötigtem Material, Anästhesie (Narkose), Operationsteam, OP-Saal, Kompressions-BH und Klinikaufenthalt zusammen. 

Den finalen Preis Ihrer persönlichen Brustvergrößerung ermitteln wir gemeinsam in einem ausführlichen, unverbindlichen und kostenfreien Beratungsgespräch. Bei diesem Termin zeigen wir Ihnen exakt auf, was in Ihrem speziellen Fall möglich ist und wie wir dieses Ziel am besten gemeinsam mit Ihnen erreichen können.

Jetzt Termin vereinbaren

Ablauf der Brustvergrößerung

Am Tag Ihrer Brustvergrößerung kommen Sie ausgeschlafen, fit und nüchtern zu uns in die Klinik. Wir bringen Sie zunächst auf Ihr Zimmer. Dort können Sie sich einrichten und es sich kurz gemütlich machen. Die Schwester bringt Ihnen Ihre OP-Kleidung, die Sie selbst anlegen.

Bevor es ernst wird, besteht noch einmal die Möglichkeit, Ihren Facharzt zu sprechen und letzte Fragen zu klären. Bereits im Beratungsgespräch haben Sie sich zusammen mit Ihrem Operateur für die Implantart und -größe sowie die Lage der Brustimplantate und die OP-Methode entschieden.

Der Arzt wird Sie noch einmal vermessen und die Schnittführung im Stehen anzeichnen. In diesem Zusammenhang werden zudem Vorher-Fotos gemacht, die später bei der Abschlusskontrolle zur Dokumentation der Ausgangssituation dienen.

Sind alle OP-Vorbereitungen abgeschlossen und die Areale desinfiziert, kann es losgehen. Sie werden in einen angenehmen Dämmerschlaf (oder Vollnarkose) versetzt und können von Ihren neuen Brüsten träumen.

Die OP-Dauer variiert, je nach Patientin und angewandter Methode, zwischen 30 bis 45 Minuten. Nach der OP werden Sie von uns in Ihr Zimmer gebracht, wo Sie sich in Ruhe erholen können und wir Sie bis zum nächsten Tag überwachen, sollten Komplikationen auftreten. Am nächsten Tag können Sie in der Regel die Klinik verlassen. Sorgen Sie jedoch dafür, dass Sie durch eine Begleitperson abgeholt werden, die Sie auch im heimischen Umfeld die nächsten Tage unterstützen kann. Alternativ können Sie weitere Nächte bei uns in der Klinik verbringen und sich durch unser freundliches Personal umsorgen lassen.

Wissenswertes im Überblick

Mögliche Implantatlagen

  • Hinter dem großen Brustmuskel
  • Hinter allen vier Brustmuskeln
  • Auf dem Brustmuskel (subfaszial)
  • Hybrid-Brustvergrößerung (auch Composite-Brustvergrößerung genannt)

Diese Implantate nutzen wir

OP-Methoden zur Brustvergrößerung

Nachsorge – das ist nach der Brustvergrößerung zu beachten

Nach der OP tragen Sie für die nächsten drei bis sechs Wochen dauerhaft – Tag und Nacht – einen Spezial-BH. In der Regel sind Sie nach maximal zwei Wochen wieder fit und können selbstständig Ihrem Arbeits-(Alltag) nachgehen. Damit Sie sich bestmöglich von dem Eingriff erholen, empfehlen wir Ihnen, für diese Zeit Urlaub bei Ihrem Arbeitgeber einzureichen.

Gegen Schwellungen helfen Cold Packs, die Sie über Ihre Kleidung auf die Brüste legen können. Beachten Sie, dass Sie kühle Kompressen niemals direkt auf die Haut legen! So beugen Sie Frostbrand vor. Bei Schmerzen nehmen Sie die von uns empfohlene Schmerzmedikation nach Anleitung ein. Zur Prävention einer Thrombose tragen Sie in der ersten Zeit Strümpfe und verabreichen sich täglich eine Spritze, sofern Sie noch nicht vollkommen mobil sind.

Haben Sie kleine Kinder oder Haustiere, bitten Sie eine Person um Unterstützung. Eine Hilfe im Haushalt kann Ihnen bei schweren Arbeiten unter die Arme greifen und Sie können sich voll und ganz auf Ihre Genesung konzentrieren. Beachten Sie, dass Sie nach einer Brustvergrößerung nicht schwer heben dürfen und auch sonst körperlich ein wenig eingeschränkt sind.

Nach etwa zwei Wochen sehen wir uns zu einem Kontrolltermin. Da wir ausschließlich selbstauflösendes Nahtmaterial verwenden, müssen glücklicherweise keine Fäden gezogen werden. Das endgültige Ergebnis begutachten wir gemeinsam bei der Abschlusskontrolle nach etwa sechs Monaten.

Erfahrungen unserer Patiententinnen

Unsere Expertise erkennen Sie am besten in den ehrlichen Meinungen unserer Patientinnen. Die folgenden Erfahrungsberichte rund um die Brustvergrößerung stammen aus dem unabhängigen medizinischen Bewertungsportal jameda.de.

Die Alternativen zur Brustvergrößerung

Hier zeigen wir Ihnen Alternativen zur Brustvergrößerung mit Implantaten sowie als Kombinationsmöglichkeiten:

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine Alternative zum Silikonimplantat ist bei der Brustvergrößerung der Eigenfett-Transfer. Wenn Sie keinen Fremdkörper in Ihrer Brust spüren möchten, ist der Eigenfett-Aufbau eine elegante Lösung.

Im Gegensatz zur klassischen Brustvergrößerung müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen für einen Transfer gegeben sein und nicht jeder Wunsch nach bestimmten Formen lässt sich erfüllen. So ist zum Beispiel die Größenzunahme auf etwa 200 ml beschränkt. Sie können den Eingriff, je nach Eigenfett-Anlage, beliebig oft von uns durchführen lassen. Die Technik, mit der das Fett an einem Ort entfernt und an einer anderen Stelle im Körper wieder angebracht wird, ist entscheidend für den Erfolg der Operation.

Bruststraffung

Wünschen Sie sich eine straffere und schönere Brust, streben jedoch nicht vordergründig eine Vergrößerung an? In diesem Fall ist die Bruststraffung eine lohnende Alternative. Der Vorteil: Das vollere Dekolleté wird lediglich aus körpereigenem Gewebe geschaffen – kein Fremdkörper wird bei Ihnen eingesetzt.

Mehr zur Bruststraffung

FAQ – Häufige Fragen zur Brustvergrößerung

Ja, trotz der aktuellen Corona-Situation ist eine Brustvergrößerung bei uns möglich. Dabei steht Ihre Gesundheit an erster Stelle und wir treffen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen, um Sie bestmöglich zu schützen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der Seite Schönheits-OP trotz Corona.

Wie jede Operation birgt auch die Brustvergrößerung gewisse Risiken, die sich jedoch durch einen erfahrenen Operateur, eine gewissenhafte und hygienische Arbeitsweise sowie eine korrekte Nachsorge auf ein Minimum reduzieren lassen.

Leichte Schmerzen, Schwellungen und Hämatome sind nach der OP vollkommen normal und klingen innerhalb weniger Tage von selbst wieder ab. Zur Schmerzmedikation reichen herkömmliche Schmerzmittel, die Sie in jeder Apotheke bekommen. Möglich sind in seltenen Fällen Blutungen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehendeSensibilitätsstörungen. Zudem ist eine Kapselfibrose in einigen Fällen möglich. Sollten Ihnen in der Heilungsphase nach Ihrer Brustvergrößerung etwas komisch vorkommen, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren.

Bei einigen Patienten kommt es nach der Brustvergrößerung zu einer Über- oder Unterempfindlichkeit der Brustwarzen. Die Symptome verschwinden in der Regel nach einigen Wochen. Lediglich in Einzelfällen können sie dauerhaft anhalten.

Wir führen die Operation unter Maskennarkose durch, was bedeutet, Sie werden nicht intubiert. Daher besteht auch nicht die Gefahr von Heiserkeit oder Übelkeit nach der Brustvergrößerung.

Im Beratungsgespräch vor der OP klären wir Sie ausführlich über sämtliche Risiken der Brustvergrößerung auf, damit Sie sich bewusst für oder gegen den Eingriff entscheiden können.

Nein, einen Gefühlsverlust müssen Sie durch die Brustvergrößerung nicht befürchten. Jedoch ist es möglich, dass Sie nach der OP eine Empfindlichkeitsveränderung der Brustwarzen bemerken. Durch das Arbeiten an den sensiblen Nervensträngen reagieren die Brustwarzen mancher Patientinnen kurzzeitig sehr empfindlich auf gewisse Reize. Diese Überempfindlichkeit bildet sich jedoch nach einigen Wochen von selbst wieder zurück und verbleibt in der Regel nicht dauerhaft.

Bei der Kapselfibrose handelt es sich um eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf das Implantat, wobei die im Wundheilungsprozess entstandene Kapsel um das Brustimplantat herum schrumpft um dieses so stark fixiert, dass eine Verhärtung eintritt. Je nach Schweregrad sind Verformungen und Schmerzen möglich. Eine Kapselfibrose kann generell zu jeder Zeit nach einer Brustvergrößerung eintreten, auch noch Jahre später.

In der internationalen Literatur werden Raten von 5-8 % angegeben. Bei unseren eigenen Patientinnen liegt der Wert aus den letzten 18 Jahren bei 1,2 %. Tritt diese sehr seltene Komplikation auf, kann sie durch einen erfahrenen plastischen Chirurgen gezielt therapiert und behoben werden.

Generell ist eine Brustvergrößerung bei gesunden, volljährigen Patientinnen problemlos möglich. Bereits im Beratungsgespräch besprechen wir ausführlich eventuelle Vorerkrankungen oder Kontraindikationen, die gegen einen Eingriff sprechen könnten. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass Sie Krankheiten bereits im Beratungsgespräch ehrlich thematisieren. Nur so kann Ihr Arzt die Risiken abwägen und sich, zum Wohle Ihrer Gesundheit, für oder gegen einen Eingriff aussprechen.

Kontraindikationen im Überblick

  • schwangere Patientinnen
  • bei unklaren Brustbefunden
  • bei Brustkrebserkrankungen (relative Kontraindikation)
  • bei schweren Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen)
  • bei akuten Infektionen

Die meisten Patientinnen streben durch die Brustvergrößerung ein natürliches Ergebnis an, welches nicht operiert aussieht. In diesem Fall sollte die Brustgröße anatomisch zum Körper passen, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht. So bevorzugen eher zierliche Frauen ein B- oder C-Körbchen wohingegen fülligere Frauen oder Patientinnen mit einer größeren Brust ein D-Körbchen wählen.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht von Schönheitsidealen oder den Meinungen von außenstehenden Personen leiten lassen. Letztlich entscheiden nur Sie persönlich, welche Brustgröße Sie sich wünschen und wie Sie sich am wohlsten fühlen. Im Beratungsgespräch nehmen wir uns daher ausreichend Zeit, die optimalen Implantate für Ihren individuellen Fall zu finden, die am besten zu Ihrem Körper passen.

Ja, Sie können trotz Brustimplantaten zur Brustkrebsfrüherkennung gehen. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihren Arzt oder Radiologen vor der Untersuchung auf Ihre Implantate hinweisen, damit die für Sie am besten geeignete Untersuchungsmethode ausgewählt werden kann. Idealerweise halten Sie zudem relevante Unterlagen bereit wie den Implantat-Pass oder Arztbriefe. So erlauben Sie eine bestmögliche Anpassung der Untersuchung an Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Zwar erschweren Brustimplantate das Mammografie-Screening, da Strahlen nicht ungehindert durchgelassen werden, dennoch gibt es eine Reihe weiterer bildgebender Untersuchungsmethoden wie MRT oder Ultraschall, die auch trotz Implantaten ungehindert durchgeführt werden können. 

Die Lebensdauer von innovativen nano- oder microtexturiertenBrustimplantaten ist heutzutage unbegrenzt, sofern diese intakt und fachmännisch implantiert wurden. Hier ist ein pauschaler Tausch nach zehn Jahren wie von vielen Kollegen vorgeschlagen nicht erforderlich.

Lediglich ältere Implantattypen halten nicht unbegrenzt und müssen daher im Laufe des Lebens ausgetauscht werden. Lesen Sie hier mehr zu Brustimplantaten.

Bislang gibt es keine medizinischen Nachweise dafür, dass sich das Brustkrebsrisiko bei Frauen mit Brustimplantaten im Vergleich zu Frauen ohne Implantate erhöht. Aus diesem Grund kann nicht von einem erhöhten Brustkrebsrisiko ausgegangen werden.

Ein Brustimplantat-assoziiertes anaplastisches, großzelliges Lymphom (BIA-ALCL) tritt nur in wenigen Fällen auf. Bei diesem handelt es sich nicht um Brustkrebs, sondern einen seltene Tumor-Art, welche auch Jahre nach dem Einsatz des Implantats in der Kapsel oder in unmittelbarer Nähe auftreten kann.

Auch die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) stuft das Vorkommen von BIA-ALCL nach Brustvergrößerungen als äußerst selten ein.

Bei der Brustvergrößerung werden folgende drei verschiedene Zugangswege zur Implantatplatzierung (Schnitttechniken) unterschieden:

  • Achselhöhle (axillär)
  • Schnitt in der Unterbrustfalte
  • Schnitt entlang der Brustwarze (periareolär)

Welche Schnitttechnik angewendet wird, hängt einerseits von der Größe des Implantats und andererseits von der gewünschten Implantatlage ab.

Ja, trotz Implantaten können Sie Ihr Baby unbedenklich stillen. Die meisten Patientinnen haben nach der Brustvergrößerung keine Probleme und geben Ihrem Kind ganz natürlich die Brust. Auch berichten aktuelle Studien, dass Frauen mit Brustimplantaten keinen höheren Silikongehalt in der Muttermilch aufweisen als Frauen ohne Brustimplantate. Haben Sie einen Kinderwunsch und diesbezüglich Sorge, sprechen Sie uns im Beratungsgespräch auf diesen Aspekt an.

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da mehrere Faktoren in Betracht gezogen werden müssen. Einerseits kommt es auf die Implantatgröße und andererseits auf die Operationsmethode sowie Platzierung der Brustimplantate an.

Generell gilt: Bei Patientinnen mit ausreichend Eigengewebe und kleineren Implantaten sind diese nach der OP wenig bis kaum tastbar, größere Implantate sind hingegen meist deutlich spürbar. Auch eine Platzierung über dem Brustmuskel ist deutlicher zu ertasten als Brustimplantate unter dem Brustmuskel.

Besteht die medizinische Notwendigkeit oder möchten Sie Ihre Brustimplantate einfach nicht mehr tragen, können diese wieder entfernt werden.

Bei sehr großen Implantaten kann durch die Entfernung der Implantate ein Hautüberschuss entstehen. Dieser lässt sich oftmals im gleichen Zug durch eine Bruststraffung oder Brustverkleinerung angleichen. Auch diese Eingriffe laufen wie schon die Brustvergrößerung unter Vollnarkose ab und Sie müssen mit einem kurzen stationären Aufenthalt rechnen.

Der Wechsel von alten oder defekten Implantaten ist meist ein Routine-Eingriff und kann ambulant durchgeführt werden, sofern die Brust eine noch zufriedenstellende Form hat. Beim Wechsel wird über einen Faltenschnitt unter der Brust das defekte Implantat entfernt und die Implantattasche, die aus körpereigenem Bindegewebe besteht, sorgfältig gespült und inspiziert. Danach werden die neuen Kissen eingelegt.

Eine Drainage ist routinemäßig nicht erforderlich. Der Wundverschluss erfolgt mit selbstauflösenden Fäden, wobei die einzige neue Wunde die feine Naht unter der Brust ist. Aus diesem Grund müssen Sie nach der OP weder mit Schmerzen oder Einschränkungen rechnen.

Bereits am nächsten Tag können Sie wieder ihrem geregelten Alltag nachgehen und duschen. Nach etwa 14 Tagen ist Sport wieder erlaubt.

Kommen Sie am Tag der OP ausgeschlafen, gesund und nüchtern zu uns in die Privatklinik. Lediglich ein paar Schlückchen stilles Wasser zur Medikamenteneinnahme am Morgen sind erlaubt. Zudem sollten Sie auf Nikotin verzichten – bestenfalls bereits zwei Wochen vor und bis zu vier Wochen nach der Brustvergrößerung.

Der Hintergrund: Durch das Rauchen wird die Durchblutung des Gewebes und somit die Wundheilung verzögert. Dies kann nicht nur zu einer schlechteren Heilung, sondern auch zu einem schlechteren ästhetischen Ergebnis führen.

Am Tag der OP spricht Ihr Operateur selbstverständlich vor der Operation noch einmal ausführlich mit Ihnen und erkundigt sich zu Ihrem Empfinden und steht für alle Fragen bereit.

Nein, in der Regel empfehlen wir unseren Patientinnen nach einer Brustvergrößerung, mindestens eine Nacht zur Überwachung stationär bei uns zu bleiben. Ihre Sicherheit steht für uns an oberster Stelle. Da eine Brustvergrößerung in den meisten Fällen unter Vollnarkose (Maskennarkose) durchgeführt wird, dient die anschließende Überwachung nicht nur Ihrer eigenen Sicherheit, sondern Sie können sich bei uns bestmöglich von dem Eingriff erholen, da wir uns stationär um all Ihre Bedürfnisse kümmern. Sollte es wider Erwarten doch zu Komplikationen kommen, können wir zudem sofort reagieren und entsprechende Maßnahmen unverzüglich einleiten.

Da es sich bei der Brustvergrößerung nicht um einen medizinisch notwendigen, sondern um einen kosmetischen Eingriff handelt, werden Sie für die Zeit danach nicht krankgeschrieben und müssen Urlaub nehmen.

Damit Sie sich bestmöglich von der Brustvergrößerung erholen können, sollten Sie rund sieben bis zehn Tage Erholungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber einreichen. Haben Sie einen Job mit hoher körperlicher Belastung, empfehlen wir Ihnen noch einige Tage mehr Urlaub zu nehmen, um sich bestmöglich auszukurieren.               

Die Heilungsphase variiert von Frau zu Frau. Dennoch ist eine leichte, sportliche Betätigung nach etwa 14 Tagen bei den meisten Patientinnenwieder problemlos möglich. Verzichten sollten Sie jedoch für mindestens vier bis sechs Wochen auf körperlich anstrengenden Sport, der besonders den Oberkörper beansprucht.

Gerade sehr sportliche Patientinnen möchten durch die Brustvergrößerung auf keinen Fall in ihrer sportlichen Aktivität eingeschränkt werden. Daher bietet sich die subfasciale Brustvergrößerung an. Diese Technik ist besonders in Brasilien und Südamerika seit Jahrzehnten sehr beliebt. Der Vorteil liegt darin, dass bei dieser OP-Methode deutlich geringere Volumina verwendet werden müssen, was die Heilungszeit enorm verkürzt. 

Nach der Brustvergrößerung sollten Sie mindestens ein bis zwei Monate auf Solarium oder direkte Sonneneinstrahlung verzichten, um die Wundheilung nicht zu stören. Auch nach dieser Zeit empfiehlt es sich, die Narben nicht der direkten UV-Strahlung auszusetzen, sondern noch mindestens sechs Monate nach der OP einen Bikini zu tragen. Eine zu starke Sonneneinstrahlung auf die Narben kann unschöne Verfärbungen und eine verstärkte Narbenbildung zur Folge haben, welche es zu vermeiden gilt.

Bei weniger als fünf Prozent aller Brustvergrößerungen wehrt sich der Körper nach der Operation gegen die Implantate. Diese Abwehrreaktion lässt sich allerdings gut beherrschen – die Kissen müssen deshalb nicht wieder entfernt werden.

Bereits im Vorgespräch zur Operation haben Sie erfahren, welche Vorkehrungen Sie am OP-Tag treffen sollen und welche Medikamente Sie vor der Brustvergrößerung nicht zu sich nehmen dürfen.

Nehmen Sie aufgrund medizinischer Vorerkrankungen regelmäßig blutverdünnende Medikamente ein, müssen Sie die Einnahme rund zwei Wochen vor der Brustvergrößerung stoppen und eine alternative medikamentöse Behandlung einleiten. Unser Anästhesist wird Sie dazu genaustens in einem Gespräch einige Tage vor der OP informieren.

Auch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin ist zwei Wochen vor der OP tabu, da die enthaltene Acetylsalicylsäure das Blut verdünnt.

Andere Arzneien wie Schilddrüsentabletten, blutdrucksenkende Medikamente oder Herzmittel dürfen Sie am Operationstag einnehmen.

Nach der Brustvergrößerung ist das Areal noch einige Zeit geschwollen. Zudem müssen Sie die ersten Wochen einen speziellen Stütz-BH tragen. Das endgültige Ergebnis kann erst nach etwa zwei bis drei Monaten beurteilt werden.

Generell warten Sie bei uns zwischen vier bis sechs Wochen auf Ihren Termin zur Brustvergrößerung. Je nachdem wie flexibel Sie sind, können bereits frühzeitig Termine für eine Brustvergrößerung möglich sein. Aufgrund verschobener Termine entstehen immer wieder Zeitfenster, die wir Ihnen kurzfristig anbieten können. 

Ja, sofern der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist, können Sie auch wieder auf dem Bauch schlafen.

Direkt nach der Brustvergrößerung sollten Sie jedoch von Ihrer gewohnten Schlafposition Abstand halten und sich vier bis sechs Wochen auf einen Schlaf in Rückenlage beschränken.

Duschen können Sie direkt am Tag nach der Brustvergrößerung, da wir spezielle Pflaster verwenden, die auch einer Dusche standhalten und nicht gewechselt werden müssen.

Nein, wir bieten leider keine Finanzierungen für Schönheitsoperationen an. Wir empfehlen unseren Patienten immer, das Gespräch mit ihrer Hausbank zu suchen. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie von uns einen finalen Kostenvoranschlag, mit dem Sie sich vertrauensvoll an Ihre Bank wenden und den entsprechenden Betrag anfragen können.

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