Halsstraffung

So gelangen Sie zu einem schönen Hals

Eine der vielen unangenehmen Erscheinungen des Alterungsprozesses: Der zunehmende Elastizitätsverlust der Haut und der darunterliegenden Muskulatur.

Anatomisch wissenswert ist, dass Haut und Muskulatur eine Funktionseinheit bilden. Man spricht hier auch von einem Hautmuskel, dem Platysma. Funktionell hat dieser Muskel, der den mimischen Muskeln zugerechnet wird, keine besondere Bedeutung. Er dient mehr der Abschreckung oder Bedrohung eines Gegners.

Im Alterungsprozess, besonders ab dem 45. Lebensjahr, werden die vorderen oder mittleren Anteile des Platysmas als Strang sichtbar. Das fällt besonders beim Drehen des Kopfes auf. Ganz offensichtlich wird das Problem, wenn eine Fettanlagerung oder ein Doppelkinn dazukommen.

Möglichkeiten der Behandlung

Je nach der Ausprägung, dem Spannungsbild und Alterungszustand der Haut, gibt es individuelle Optionen für eine Behandlung. Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für einen möglichen Eingriff: Es darf keine sichtbare Narbe zurückbleiben.

In einfachen Fällen von Fettablagerungen empfiehlt sich eine Fettauflösung mit Lopolyse (Lipostabil) oder eine Fettabsaugung. In manchen Fällen ist außerdem ein Face-Lifting ratsam. Hier setzt man den Schnitt weiter hinten im behaarten Areal hinter dem Ohr und strafft das Platysma. Eine Behandlung mit Botox kann manchmal einen ähnlichen Effekt erzielen.

Operative Halsstraffung

Reichen diese Maßnahmen nicht mehr aus, dann lassen sich sichtbare Narben in einem Eingriff kaum mehr verhindern. Hier muss man zwischen Kosten und Nutzen sorgfältig abwägen: Ist ein Eingriff notwendig? Mit welchen Narben sind zu rechnen? Wie sehr wird das Erscheinungsbild aufgefrischt und wie lange wird der Effekt halten? Ein denkbares Szenario könnte so aussehen: Die Schnittführung im Schattenbereich des Kinns sollte auf eine Strecke von 3-5cm erfolgen. Dieser Schnitt kann bei einem geeigneten Kinn U-förmig nach hinten gezogen werden.

In ganz extremen Fällen muss man eine vordere, zickzack-förmige Narbe akzeptieren, die bei älteren Patienten allerdings nach einiger Zeit (2-3 Monate) fast komplett unsichtbar wird. Bei all diesen Maßnahmen ist das Ziel, das Platysma quer zu durchtrennen, so dass der untere Anteil absinkt. Dann werden die mittleren Ränder des oberen Anteils vernäht, um das horizontale Kinn zu stabilisieren. Dieser Eingriff ist ambulant möglich und wird in der Regel in Lokalanästhesie durchgeführt.

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