Bruststraffung

Ablauf, Methodik & Risiken
Aktuelle Corona-News

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Schönheits-OPs trotz Corona

Eine sanfte und nachhaltige Alternative

Im Alter, nach Schwangerschaften oder einer starken Gewichtsabnahme kann die Brust an Festigkeit verlieren und aus der Form geraten: Eine Bruststraffung (Mastopexie) ist für viele Betroffene die einzige Möglichkeit, das erschlaffte Brustgewebe sanft und dauerhaft entfernen zu lassen und wieder zu einem ästhetischen Dekolleté zu gelangen.

Bereits ab dem 30. Lebensjahr beginnt bei vielen Frauen der natürliche Alterungsprozess. Die Haut verliert an Elastizität – und auch die Brüste beginnen mehr oder weniger stark zu hängen. Die Resultate dieser Veränderungen können dank moderner ästhetisch-plastischer Operationstechniken korrigiert werden. Dazu entwickeln wir ein maßgeschneidertes, Ihren individuellen Ansprüchen und Proportionen gerechtes Konzept zur Neumodellierung Ihrer Traum-Brust.

Indikationen für eine Bruststraffung

Eine Bruststraffung ermöglicht Frauen, die unter hängenden Brüsten leiden, wieder zu einem ästhetischeren Körpergefühl zu gelangen. Es gibt viele Gründe, warum Hängebrüste entstehen – ob nach einer Schwangerschaft, einer größeren Gewichtsabnahme oder durch genetische Veranlagungen. Meist entscheiden sich unserer Patientinnen aus den folgenden Gründen für eine Straffung ihrer Brüste:

  • hängende Haut entfernen (z. B. nach größerer Gewichtsabnahme)
  • Volumenverlust ausgleichen (z. B nach Schwangerschaft/Stillzeit)
  • altersbedingter Bindegewebsschwäche entgegenwirken
  • Brustfehlbildungen korrigieren
  • es werden keine Brustimplantate gewünscht
  • Asymmetrien sollen durch die Brustoperation ausgeglichen werden

Zusammenfassung Bruststraffung

OP-Dauer

2-2,5 Stunden

Narkose

Vollnarkose

Klinikaufenthalt

eine Nacht

Nachbehandlung

Spezial-BH (ca. 4 Wochen)

Fadenentfernung

nicht nötig (selbstauflösende Fäden)

Sport

nach etwa 4 Wochen

Kosten einer Bruststraffung

Die Kosten einer Bruststraffung lassen sich nicht pauschalisieren und hängen immer von verschiedenen Faktoren ab. So ist nicht nur die Operationstechnik für den Gesamtpreis ausschlaggebend, sondern auch die Kosten für Anästhesie (Narkose), Klinikaufenthalt, benötigte Materialien sowie spezielle Kompressionswäsche für die Nachsorge.

Wir kommunizieren bereits im ersten Beratungsgespräch die individuellen Kosten der Bruststraffung äußerst transparent, sodass Sie Ihre Finanzen in Ruhe prüfen können. Können Sie die Kosten nicht allein stemmen, bieten viele Hausbanken attraktive Finanzierungsangebote, die Ihnen den Traum von straffen Brüsten ein Stück näherbringen.

Buchen Sie gleich Ihr kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch. Bei diesem Termin besprechen wir ausführlich Ihre realistischen Möglichkeiten und Sie können sich, anhand von Vorher-Nachher-Bildern, von unserer Expertise überzeugen.

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„Unser Ziel bei der Bruststraffung: Narben minimieren. Durch die konsequente Anwendung narbensparender Techniken verhelfen wir unseren Patientinnen zu einer wohlgeformten, schönen und wohlproportionierten Brust – ohne sichtbare Narben.“

Dr. med. Michael König, Ihr Chefarzt für Facelift-, Lid- und Brustchirurgie in Köln
über die Bruststraffung

Dr. Michael König

Techniken und Methoden zur Bruststraffung

Wir stimmen jeden Eingriff individuell auf die körperlichen Bedürfnisse unserer Patientinnen ab. Der wichtigste Punkt: Durch die konsequente Anwendung narbensparender Techniken, wie der T-Schnitt nach Ribeiro, der vertikalen Straffungstechnik nach Lassus/Lejour oder der Bruststraffung nach Hall-Findlay, können wir kontinuierlich schöne Ergebnisse erzielen und unsere Patientinnen langfristig zufriedenstellen. Selbstverständlich spielen auch hier unsere langjährigen operativen Erfahrungen und die Häufigkeit der durchgeführten Brustoperationen eine entscheidende Rolle, um ein ästhetisches und langfristiges Ergebnis zu sichern.

Invertierte T-Technik

Die Technik mit dem invertierten T-Schnitt nach Ribeiro gilt als die sicherste und meist erprobte Methode zur Straffung der Brüste. Gerade nach Schwangerschaften mit ausgedehnten Stillperioden und nach massiver Gewichtsabnahme weisen viele unserer Patientinnen einen großen Hautüberschuss auf, der entfernt werden muss. Auch bei schlechter Hautqualität und großen Hängebrüsten bietet diese Methode die besten Voraussetzungen, um ein kosmetisch harmonisches und langanhaltendes Ergebnis zu erzielen.

Mit dem T-Schnitt ist es uns möglich, ein ausreichendes Maß an überdehnter Haut so zu entfernen, dass das spätere, erneute Absinken der Brust komplett verhindert wird. Bei dieser Methode wird die erschlaffte Haut durch einen vertikalen Schnitt rund um den Warzenhof sowie einem horizontalen Schnitt in der Brustumschlagsfalte entfernt.

Narben sind für Patientinnen nach dieser Operations-Technik meist kein Problem, da sie sehr fein ausfallen und besonders die untere Narbe unsichtbar in der Brustfalte verschwindet und nicht als störend empfunden wird. Im Gegensatz zu anderen Methoden zur Bruststraffung ist das Ergebnis hier bereits nach ein paar Tagen sehr gut zu erkennen. Wir wenden die bewährte T-Technik gerne zusammen mit dem inneren BH an und nutzen das Bindegewebe so gezielt zur Verstärkung der inneren Struktur der gestrafften Brust.

Dauerhafte Anhebung durch den inneren BH

Als Spezialisten in der Klinik am Ring verwenden wir zur Bruststraffung häufig die Technik des sogenannten „internal bra”, auch innerer BH genannt. Bei dieser modernen Methode wird, anstatt die überschüssige nur Haut zu entfernen, diese zur Stabilisierung der neuen Brustform genutzt. So bleiben wichtige Anteile von Lederhaut und Bindegewebe erhalten, die die Drüse der Brust formen.

Das Gewebe wird – ähnlich eines umhüllenden BHs – unter der Brust um das eigene Gewebe geschlagen und an der Brustwand fixiert. Durch dieses Vorgehen erhält die Brust eine natürliche Unterstützung im unteren Bereich, ohne dass Fremdmaterial eingebracht werden muss. Der anhebende Effekt ist dabei dauerhaft und eignet sich besonders für Frauen mit deutlich erschlaffter Haut und genügend zur Verfügung stehendem Volumen, das genutzt werden kann.

Vertikale Bruststraffung nach Lassus/Lejour

Auch bei der Methode der Bruststraffung nach den Chirurgen Madeleine Lejour und Claude Lassus müssen Sie mit kaum sichtbaren Narben rechnen. Bei der Schnittführung nach der Lassus/Lejour-Methode kommt der plastische Chirurg ohne einen vertikalen Schnitt in der Unterbrustfalte aus. Es ist lediglich ein Schnitt um die Brustwarze herum sowie ein Schnitt vertikal nach unten notwendig, um überschüssiges Gewebe sicher zu entfernen und die Brüste mit der übriggebliebenen Haut zu straffen.

Durch die geschickte Schnittführung kann die erschlaffte Haut sowohl im oberen als auch im unteren Brustbereich entfernt werden. Diese Technik bietet sich besonders dann an, wenn Frauen über einen stark ausgeprägten Busen verfügen oder viel überschüssige Haut vorhanden ist, die gestrafft werden muss. Positiv ist ebenfalls die Tatsache, dass eine gleichzeitige Brustverkleinerung ohne weitere Schnittführung möglich ist.

Bruststraffung nach Benelli

Die Methode nach Louis Benelli zeichnet sich besonders durch die dezente Narbenbildung aus, die nach dem Eingriff zu erwarten ist. Die Schnittführung erfolgt mittels O-Schnitt um den Warzenhof herum, wodurch die Narbe später kaum sichtbar ist. Diese Methode eignet sich besonders für Frauen mit eher kleinen Brüsten oder nur leichten Hängebrüsten. Durch die freigelegte Brustwarze kann der plastische Chirurg das Drüsen- und Fettgewebe entfernen, die Brust straffen und – falls nötig – zusätzlich die Brustwarzen versetzen.

Bruststraffung nach Hall-Findlay

Die Hall-Findlay-Methode kommt komplett ohne Brustwarzenschnitt aus und gehört daher zu den schonendsten Schnittführungen bei der Bruststraffung. Je nach Ausgangslage reicht hier meist ein feiner, vertikaler Schnitt von der Brustwarze zur Unterbrustfalte aus.

Im Gegensatz zur oben genannten Benelli-Methode minimiert sich bei dieser Technik die Operationsdauer deutlich. Auch sind größere Veränderungen möglich, wodurch sich diese Methode auch für Frauen mit einem ausgeprägten Ausgangsbefund eignet.

Bruststraffung und Narben – bleiben immer sichtbare Narben zurück?

Viele Patientinnen kommen mit dem Wunsch nach einer ästhetischen und straffen Brust auf uns zu, fürchten aber dauerhaft sichtbare und unschöne Narben. Wir versuchen immer, das für Sie beste Verfahren zu finden, damit Narben möglichst unsichtbar bleiben. Dabei blicken wir auf unsere langjährige Expertise im Bereich der Brustchirurgie zurück und können Ihnen versichern, dass wir jeden Eingriff mit größtmöglicher Sorgfalt immer auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen.

Jede Technik zur Bruststraffung macht eine unterschiedliche Schnittführung notwendig. Bei einem O-Schnitt rund um den Brustwarzenhof (periareolären Schnittführung) erinnern nach der Abheilung kaum sichtbare Narben an den Eingriff. So entfernen wir bereits seit Jahren erfolgreich leichte Hängebrüste.

Doch gerade für Patientinnen, die mit einem großen Hautüberschuss zu uns kommen, reicht diese Schnitttechnik in vielen Fällen nicht aus. Hier muss meist ein zusätzlicher vertikaler Schnitt durchgeführt werden, um die überschüssige Haut zu entfernen. Durch eine sorgfältige Nachsorge und Narbenpflege bilden sich jedoch auch diese feinen Narben weitestgehend zurück und sind für die meisten Patientinnen später nicht groß störend.

Die OP: Ablauf der Bruststraffung

Am Tag Ihrer Bruststraffung kommen Sie fit, ausgeschlafen und nüchtern zu uns nach Köln ins Zentrum für Facelift-, Lid- und Brustchirurgie. Nach der Begrüßung werden Sie vom Klinik-Personal umgehend auf Ihr Zimmer gebracht, wo Sie sich in Ruhe einrichten können. Selbstverständlich begrüßt Sie Dr. König vor dem Eingriff noch einmal persönlich und Sie haben die Möglichkeit, letzte Fragen zu klären.

Nachdem Sie die OP-Kleidung angelegt haben, beginnt auch bald der Eingriff. Doch zunächst werden noch im Stehen die Areale der Brust angezeichnet, die korrigiert werden sollen. Zusätzlich machen wir vor der Operation Vorher-Fotos, um später bei der Abschlusskontrolle gute Vergleichsmöglichkeiten mit der Ausgangssituation zu haben. Wir empfehlen unseren Patientinnen für einen fundierten Vergleich ebenfalls immer, auch privat Vorher-Fotos anzufertigen.

Sind alle OP-Vorbereitungen abgeschlossen, kann die Bruststraffung auch schon beginnen. Dazu wird Ihnen ein Zugang gelegt, um die Narkose einzuleiten. Sind Sie im Land der Träume angekommen, desinfizieren wir sorgfältig den OP-Bereich und beginnen mit dem Eingriff.

Nach etwa zwei Stunden haben Sie es auch schon geschafft und werden von der Schwester in den Aufwachraum gebracht. Sie sind zu keinem Zeitpunkt allein und es ist immer jemand zur Stelle, sollten Sie Hilfe benötigen.

Sind Sie vollständig wach und orientiert, bringen wir Sie auf Ihr Zimmer. Dort können Sie sich in Ruhe von dem Eingriff erholen und von uns umsorgen lassen. Nach einer Übernachtung können die meisten Patientinnen wieder nach Hause fahren. Es ist jedoch ebenfalls möglich, auf Wunsch eine weitere Nacht bei uns zu verbringen.

Nachsorge – darauf ist nach einer Bruststraffung zu achten

Bereits einen Tag nach der Bruststraffung dürfen Sie unsere Privatklinik wieder verlassen. Am besten holt Sie ein Familienmitglied oder Freund bei uns ab. Zu Hause machen Sie es sich gemütlich. Lassen Sie es die ersten Tage nach der OP etwas langsam und ruhig angehen.

In den ersten zwei bis drei Wochen tragen Sie – Tag und Nacht – einen speziellen BH, um die Brust zu stützen. Die meisten Patientinnen verspüren keine starken Schmerzen. In der Regel reichen handelsübliche Schmerztabletten aus der Apotheke aus, um ein leichtes Ziehen oder muskuläre Schmerzen gut in den Griff zu bekommen. Selbstverständlich geben wir Ihnen einen genauen Fahrplan für Ihre Medikation an die Hand, sodass Sie sich um nichts sorgen müssen.  

Sollten Sie einen körperlich anstrengenden Beruf ausüben, empfehlen wir Ihnen, mindestens zwei Wochen Urlaub einzureichen. Da es sich bei der Bruststraffung um keinen medizinisch notwendigen, sondern um einen ästhetischen Eingriff handelt, erhalten Sie von Ihrem Arzt keine Krankschreibung.

Leichte Schwellungen sind nach einer Bruststraffung normal. Hier bieten Cold Packs eine schnelle Linderung. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie niemals Ihre Haut direkt kühlen, sondern immer Kleidung oder ein Handtuch als Schutz dazwischen legen.

Vermeiden Sie in der Heilungszeit sportliche Aktivitäten und anstrengende Hausarbeiten wie schweres Heben. Nach zwei Wochen sehen wir uns zu Ihrem ersten Kontrolltermin wieder. Da wir selbstauflösendes Nahtmaterial verwenden, müssen bei diesem Termin keine Fäden gezogen werden. Schreitet der Heilungsverlauf nach Plan voran, findet bei dem nächsten Termin nach sechs Monaten auch schon die Abschlusskontrolle statt und wir können gemeinsam das Endergebnis bewundern. 

Erfahrungen anderer Patientinnen

Unsere Expertise in der Brustchirurgie zeigt sich am besten in den ehrlichen Bewertungen unserer Patientinnen, die sich bereits einer Bruststraffung unterzogen haben. Nun folgen einige Rezensionen aus dem unabhängigen medizinischen Bewertungsportal jameda.de.

1,0
Bruststraffung
vom 12.01.2021

Vor fast vier Wochen hat Herr Dr. König eine Bruststraffung vorgenommen. Das Ergebnis ist jetzt schon sehr zufriedenstellend. Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge fühlte ich mich wohl und gut aufgehoben und hatte postoperativ absolut keine Schmerzen.

1,0
Sehr zufrieden
vom 12.12.2020

Noch vor wenigen Monaten hätte ich nicht gedacht, dass ich mich je freiwillig einem operativen Eingriff unterziehen würde, obwohl ich jahrelang sehr unglücklich mit meinen Brüsten war.

In diesem Jahr habe ich mich jedoch dazu durchgerungen, mich zumindest mal über meine Möglichkeiten bezüglich einer Bruststraffung zu informieren.

Obwohl mir der Gedanke an eine Operation…


Ganze Bewertung lesen
1,0
Brustverkleinerung mit Straffung
vom 22.09.2020

Mit dem Gedanken diese OP vornehmen zu lassen, spiele ich schon lange.

Nun hat es sich zeitlich ergeben und ich habe mich getraut. Den Beratungstermin habe ich schnell bekommen und nach dem Gespräch war mir klar, dass Dr. König mich operieren wird.

Es war ein sehr angenehmes, informatives aber auch persönliches Gespräch!

Wahrscheinlich sollte man sich noch eine zweite…


Ganze Bewertung lesen
1,0
Bruststraffung
vom 25.08.2020

Ich habe mich während der ganzen Behandlung und der OP sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt!Das Ergebnis ist super und ich bin sehr froh diesen Schritt mit Dr. König gegangen zu sein!

Bruststraffung mit Implantaten: Kombinationsmöglichkeit mit Brustvergrößerung

Der Vorteil einer Bruststraffung liegt auf der Hand: Ausschließlich mit körpereigenem Gewebe können wir durch die modernen Techniken wieder eine schöne Brust und ein volleres Dekolleté erschaffen. Dennoch wünschen sich viele unserer Patientinnen zusätzlich ein Brustimplantat zur Volumenauffüllung.

Eine Bruststraffung lässt sich in Kombination mit einer Brustvergrößerung in einer Operation problemlos durchführen. Im Anschluss an den Eingriff bleibt nur eine feine Narbe um die Brustwarze herum sowie eine senkrechte Narbe in Richtung der Unterbrustfalte von außen sichtbar. Gerne erläutern wir Ihnen in einem Beratungsgespräch Ihre individuellen Möglichkeiten und klären Sie über die verschiedenen Zugangswege zur Implantatplatzierung auf.

In einigen Fällen ist es auch möglich, ausschließlich mit Implantaten zu arbeiten. Durch ihre anatomische Form nach der Biodynamik-Methode lässt sich die ursprüngliche Kontur der Brust rekonstruieren. Durch die DualPlane-Operationstechnik kann dabei erreicht werden, dass der große Brustmuskel zwar das Implantat im oberen Bereich bedeckt, die Brust selbst aber im unteren Teil eine schöne Ausformung bekommt. Großer Vorteil: Die nahezu komplette Narbenfreiheit der Brust.

Bruststraffung nach einer Schwangerschaft

Schwangerschaft und Stillzeit haben einen enormen Einfluss auf den weiblichen Körper. In einer Schwangerschaft nimmt das Brustvolumen durch die Milchproduktion zu. Durch das Stillen und nach dem Abstillen verlieren die Brüste vieler Frauen an Festigkeit und geraten aus der Form. Wie stark die Brust nach der Schwangerschaft hängt, wird von vielen Faktoren wie Veranlagung, Zusammensetzung des Brustgewebes oder dem Körperfettanteil beeinflusst.

Durch eine Bruststraffung ist es möglich, das erschlaffte Gewebe dauerhaft und unkompliziert zu straffen, sodass wieder ein volles Dekolleté entsteht. Generell ist eine Bruststraffung nach dem vollständigen Abstillen des Babys möglich. Es empfiehlt sich aber, noch einige Monate zu warten und zu schauen, wie sich Ihr Körper entwickelt.

Die Alternativen zur Bruststraffung

Möchten Sie erfahren, welche Alternativen zur Bruststraffung möglich sind? Hier zeigen wir Ihnen auf, welche Möglichkeiten wir ebenfalls anbieten:

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine Alternative zur Verwendung eines Silikonimplantats. Gerade für Frauen, die sich eine größere Brust wünschen, jedoch keinen Fremdkörper in Form eines Implantats wollen, ist der Eigenfett-Transfer nach einer Fettabsaugung die ideale Lösung.

Jedoch ist diese Variante nicht bei jeder Frau gleich gut durchführbar und ein gewisser Eigenfett-Anteil muss vorhanden sein. Das Fett wird dabei zunächst entfernt, aufbereitet und dann in die Brust eingebracht. Zwar ist in einem Eingriff lediglich eine Größenzunahme von etwa 200 ml möglich, jedoch können wir den Eingriff, je nach Eigenfett-Verfügbarkeit, beliebig oft durchführen.

Brustverkleinerung

Für Frauen, die unter einer zu großen Brust leiden, kommt meist eine Brustverkleinerung infrage. Diese kann auch in Kombination mit einer Bruststraffung durchgeführt werden, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzielen. Bei diesem Eingriff werden sowohl das überschüssige Drüsengewebe als auch das Fettgewebe sanft entfernt und durch die Straffung des erschlafften Gewebes gleichzeitig die Brust angehoben. Auch die Brustwarze kann verkleinert werden, damit diese zur neuen Brust passt.

Mehr zur Brustverkleinerung

FAQ – Häufige Fragen zur Bruststraffung

Mit dem natürlichen Alterungsprozess des Körpers verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft. Infolgedessen erschlafft auch das Bindegewebe und die Brust fängt an zu hängen. Besonders Frauen, die in ihrer Jugend eine große Brust hatten, leiden stark unter ihren Hängebrüsten und möchten mit einer Bruststraffung wieder zu einem harmonischen und attraktiven Körpergefühl zurückfinden.

Aber nicht nur im Alter kann eine Hängebrust entstehen – auch durch eine Schwangerschaft mit darauffolgender Stillzeit geraten die Brüste aus der Form. Ebenfalls können massive Gewichtsschwankungen oder eine zu schnelle und starke Gewichtsreduktion das Bindegewebe der Brüste zerstören. Zieht sich die Haut nach der Abnahme nicht schnell genug zurück oder wird zu rasch bei einer Gewichtszunahme gedehnt, erschlafft das Brustgewebe und bildet sich nicht wieder selbstständig zurück. Auch in diesen Fällen ist eine Bruststraffung meist die einzige Möglichkeit, die hängenden Brüste zu korrigieren.

Doch nicht nur das Alter oder körperliche Veränderungen spielen eine Rolle bei der Entstehung von Hängebrüsten – auch genetische Veranlagungen. So leiden viele Frauen bereits in jungen Jahren unter einer angeborenen Bindegewebsschwäche, die sich leider nicht ohne Operation beheben lässt.

Im kostenlosen Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen nicht nur die Möglichkeiten einer plastisch-chirurgischen Bruststraffung auf, sondern klären Sie auch umfassend über eventuelle Risiken, Komplikationen und Grenzen der Behandlung auf.

Gerade bei Rauchern bestehen erhöhte Gefahren für Wundheilungsstörungen und eine schlechte Narbenbildung. Daher empfehlen wir, etwa zwei Wochen vor und vier Wochen nach der Operation auf das Rauchen zu verzichten. Problematische Durchblutungsstörungen sind ebenfalls in seltenen Fällen möglich. Diese können dazu führen, dass Gewebe von Brustwarzen, Drüsen oder Fett abstirbt. Hierdurch wird die Heilzeit verlängert, was von Patientinnen über mehrere Wochen Geduld erfordert.

Bedenken Sie immer: Nur umfassend und gut informiert können Sie eine sichere Entscheidung für oder gegen eine Operation treffen. Wir stehen Ihnen dazu mit unserer langjährigen Erfahrung und Fachkompetenz beratend und verständnisvoll zur Seite.

Es empfiehlt sich, eine Bruststraffung erst dann in Betracht zu ziehen, wenn sich der Körper vollständig entwickelt hat. Die Entwicklung der meisten Frauen ist mit dem18. Lebensjahr vollendet. Beim Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, ob eine Mastopexie bereits sinnvoll ist oder Sie noch warten sollten.

Nein, eine Bruststraffung ist in jedem Alter möglich, sofern der Körper der Patientin ausgewachsen ist und der gesundheitliche Allgemeinzustand den Eingriff zulässt.

Nein, nicht immer muss eine Bruststraffung mit einem Gefühlsverlust der Brustwarzen einhergehen. In den meisten Fällen können die Brustwarzen so versetzt werden, dass die wichtigsten Verbindungen zwischen Warzen und Brustdrüsenerhalten bleiben. Da so nicht alle Nerven vollständig durchtrennt werden, bilden sich die Nervenstränge mit der Zeit wieder neu und die Sensibilität kehrt zurück.

Lediglich in seltenen Fällen kann es dazu kommen, dass die Brustwarzen ihre Sensibilität ganz verlieren oder übersensibel reagieren.

Kommen Sie am Tag Ihrer Bruststraffung ausgeschlafen, fit und gesund zu uns in die Privatklinik. Rauchen Sie, empfiehlt es sich, etwa zwei Wochen vor dem Eingriff auf Nikotin zu verzichten, um die Wundheilung positiv zu beeinflussen.

Bereits im Beratungsgespräch und beim Termin mit dem Narkosearzt erhalten Sie wertvolle Tipps zur OP-Vorbereitung, die Sie beherzigen sollten. Hier klären wir auch, welche Medikamente Sie vor dem Eingriff einnehmen dürfen und welche Medikationen umzustellen sind.

In der Regel erhalten Patienten bei uns innerhalb von vier bis sechs Wochen einen Termin zur Bruststraffung. In manchen Fällen kann es sein, dass durch Absagen auch schon frühere Termine vakant werden. Sind Sie zeitlich flexibel, setzen wir Sie gerne auf die Warteliste und melden uns bei Ihnen, sollte die Bruststraffung schon eher möglich sein. Möchten Sie einen Termin vereinbaren, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Nein, eine Bruststraffung findet immer unter Vollnarkose statt und zur Beobachtung bleiben Sie einen Tag bei uns in der Klinik. So gehen wir auf Nummer sicher, dass Sie bei eventuellen Komplikationen bestens versorgt sind.

Ja, eine Bruststraffung erfolgt immer unter Vollnarkose. Dabei verwenden wir eine hochmoderne Larynxmaske, die eine Intubation überflüssig macht. Dank der leichten Maskennarkose gehören Heiserkeit, Übelkeit oder Erbrechen der Vergangenheit an, da kein Schlauch in Ihre Luftröhre eingeführt wird.

Um sich nach der Bruststraffung bestmöglich zu erholen und die Heilung positiv zu beeinflussen, empfehlen wir unseren Patientinnen, etwa 10-14 Tage Urlaub einzureichen.

Arbeiten Sie in einem körperlich anstrengenden Job, denken Sie über weitere Tage nach, um Ihrem Körper nicht zu früh der Belastung auszusetzen.

Je nach gewählter Operationsmethode und dem Umfang des entfernten Gewebes variiert die Zeit, in der Sie auf Sport verzichten sollten. In der Regel ist jedoch eine leichte, sportliche Betätigung nach etwa 14 Tagen wieder möglich.

Betreiben Sie einen körperbetonten oder anstrengenden Sport wie Karate oder Gewichtheben, pausieren Sie mindestens vier bis sechs Wochen.

Verzichten Sie etwa ein bis zwei Monate nach der Bruststraffung auf Besuche im Solarium oder auf direkte Sonneneinstrahlung. Der Hintergrund: Hitze und UV-Licht stören die Wundheilung – Narben bilden sich nicht gut zurück und bleiben im schlimmsten Fall dauerhaft sichtbar.

Jedoch sollten Sie auch nach einigen Monaten darauf achten, die Narben nicht der direkten UV-Strahlung auszusetzen, sondern mindestens sechs Monate nach der OP einen Bikini tragen.

In den Vorgesprächen zur Bruststraffung und in Ihrem Termin mit dem Anästhesisten klären wir Sie umfassend darüber auf, welche Medikamente Sie vor der OP zu sich nehmen dürfen und welche Vorkehrungen zu treffen sind.

Müssen Sie aufgrund von Vorerkrankungen blutverdünnende Mittel einnehmen, sollte rund zwei Wochen vor der Bruststraffung eine alternative medikamentöse Behandlung angestrebt werden.

Verzichten Sie ebenfalls rund zwei Wochen vor der OP auf die Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin, da die enthaltene Acetylsalicylsäure das Blut verdünnt.

Bestehen bereits Vorerkrankungen, wie Brustkrebs oder weisen Patientinnen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko auf, ist von einer Bruststraffung eher abzuraten.

Ebenso sollten Sie bei den folgenden Erkrankungen im Beratungsgespräch ausführlich mit Ihrem plastischen Chirurgen Rücksprache halten und gemeinsam abwägen, ob Sie den Eingriff durchführen lassen möchten:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • bekannten Wundheilungsstörungen
  • Infektionskrankheiten

Sind Sie schwanger oder stillen Ihr Baby, ist eine Mastopexie ebenfalls nicht indiziert. In dem Fall warten wir mit der OP, bis Sie vollständig abgestillt haben.

Nein, die eigentliche Bruststraffung ist nicht schmerzhaft, da Sie während der Operation unter Vollnarkose stehen und nichts von dem Eingriff mitbekommen. Noch im Operationssaal verabreichen wir Ihnen eine Schmerzmedikation, damit Sie auch nach dem Aufwachen schmerzfrei sind.

Bereits am nächsten Tag lassen die Schmerzen deutlich nach und sind vergleichbar mit einem stärkeren Muskelkater. Eventuell auftretende Schmerzen sind mit handelsüblichen Schmerztabletten gut in den Griff zu bekommen.

Nein, durch eine Bruststraffung kann nur bedingt ein großer Volumenverlust aufgefüllt werden. Bei Patientinnen mit einem großen Hautüberschuss kann durch die Bruststraffung etwas mehr Fülle geschaffen werden, indem das vorhandene Gewebe gestrafft wird und die Brustwarzen nach oben versetzt werden. Wünschen Sie sich deutlich mehr Volumen, sollten Sie über einen Kombinationseingriff mit Brustimplantaten nachdenken.

Wir wählen die Brustimplantate immer so aus, dass Sie exakt Ihren anatomischen Anforderungen sowie Ihrem individuellen Schönheitsideal entsprechen. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit Implantaten namhafter Hersteller wie Motiva Implants® oder POLYTECH® Health & Aesthetics, die unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen. Beide Hersteller bieten hochwertige nano- oder mikrotexturierte Brustimplantate, die sich durch eine lange Lebensdauer sowie eine ästhetische Form auszeichnen.

Nein, bei einer Bruststraffung ohne Implantate besteht nicht die Gefahr einer Kapselfibrose. Entscheiden Sie sich jedoch für eine zeitgleiche Brustvergrößerung mit Implantaten, kann der Körper auf die Fremdkörper mit einer Kapselfibrose reagieren. Dabei kann es passieren, dass sich mit der Zeit eine Hülle um die Implantate bildet, die schmerzt. In diesem Fall ist eine erneute Operation notwendig, bei der die Kapsel entfernt und das Implantat ausgetauscht werden muss.  

Nein, da es sich bei einer Bruststraffung nicht um einen medizinisch notwendigen, sondern um einen rein kosmetischen Eingriff handelt, kommen die Krankenkassen in der Regel nicht für die Kosten auf.

Die Brust wird sich nach der Bruststraffung in den ersten Monaten noch sehr verändern. Schwellungen müssen abklingen und Hautfalten ziehen sich zusammen. Erst nach etwa sechs Monaten begutachten wir bei der Abschlusskontrolle gemeinsam das Endergebnis und werten die Vorher-Nachher-Bilder aus.

Ja, nach der Bruststraffung ist eine Krebsvorsorge uneingeschränkt möglich. Auch wenn Sie sich für einen Kombinationseingriff aus Bruststraffung und Brustvergrößerung mit Implantaten entscheiden, stehen Ihnen verschiedene bildgebende Untersuchungsmethoden zur Brustkrebsvorsorge offen. Sprechen Sie vor einer Untersuchung Ihren Radiologen an – er wird das für Sie sicherste und beste Verfahren empfehlen.

Ja, selbstverständlich können Sie nach einer Bruststraffung Ihr Baby stillen, da die Stillfähigkeit durch die Brustoperation in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt wird. Lediglich, wenn die Brustwarze bei der Straffung mehr als 15 cm versetzt wird, kann die Stillfähigkeit nach dem Eingriff nicht mehr gewährleistet werden. Hegen Sie einen Kinderwunsch, sprechen Sie Ihren plastischen Chirurgen im Beratungsgespräch darauf an.

Ja, eine Nachstraffung ist immer möglich. Sollten Sie sich für diesen Schritt entscheiden, müssen Sie zudem keine neuen Narben befürchten – die Einschnitte aus der ersten Operation können meist erneut geöffnet und das Gewebe entsprechend gestrafft werden.

Auch nach einer erfolgreichen Bruststraffung können sich die Brüste wieder verändern. Die Brust kann beispielsweise durch eine starke Gewichtszunahme oder während der Wechseljahre wieder an Volumen zunehmen. Gleiches gilt für die Gewichtsabnahme – die weibliche Brust kann sich durch eine starke Abnahme verkleinern.

Dennoch müssen Sie nicht befürchten, dass sich Ihre Brüste wieder so stark verformen wie vor der Bruststraffung.  

Ja, eine Bruststraffung ist bei jeder Brustform möglich – sofern das Wachstum der Brüste bereits vollständig abgeschlossen ist und Patientinnen abgestillt haben. Mit welcher Technik der plastische Chirurg arbeitet, hängt immer von den individuellen Gegebenheiten und dem gewünschten Ergebnis ab. Bereits im Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen auf, welche realistischen Erwartungen sich durch eine Bruststraffung erfüllen lassen und welche Methode sich zur Erreichung dieses Ziels am besten für Sie eignet.

Bei der Bruststraffung wird lediglich der Hautüberschuss entfernt, nicht das eigentliche Brustgewebe. Dadurch wirkt die Brust später nicht kleiner und auch die Körbchengröße ändert sich meist nicht – im Gegenteil. Die Brust ist straffer und wohlgeformter als vor dem Eingriff.

Der wesentliche Unterschied zwischen einer Bruststraffung und einer Brustverkleinerung liegt in der Zielsetzung des Eingriffs. Bei der Bruststraffung wird lediglich der Hautüberschuss entfernt, der sich beispielsweise durch eine Gewichtsabnahme, den natürlichen Alterungsprozess oder eine Schwangerschaft gebildet hat. Die Brust soll später nicht kleiner wirken, sondern lediglich straffer und proportionierter.

Im Gegensatz dazu wird bei der Brustverkleinerung eine Größenreduktion der Brüste durch die gezielte Entfernung von Brustdrüsengewebe und Haut angestrebt. Gerade Frauen mit einer großen und sehr schweren Brust entscheiden sich zur Verkleinerung, um Rückenschmerzen zu minimieren oder eine kleinere Brust zu erhalten, die besser zu ihrem Körper passt.

Ja, einige Techniken erlauben es, während der Bruststraffung nicht nur das Gewebe zu straffen, sondern auch die Brustwarzen zu verkleinern und zu versetzen. So entsteht später ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis, bei dem Brustgröße und -form sowie Brustwarzen perfekt miteinander harmonieren.

In jeder Schwangerschaft verändern sich die weiblichen Brüste. Haben Sie sich schon einer Bruststraffung unterzogen, verändert sich auch Ihre Brust in dieser besonderen Zeit. Wie stark diese Veränderung ausfällt und ob sich die Brüste wieder in ihre ursprüngliche Form zurückbilden, ist nicht vorhersehbar und von Frau zu Frau unterschiedlich.

In manchen Fällen ist nach der abgeschlossenen Stillperiode eine erneute Korrektur notwendig, um wieder zu einem stimmigen Gesamtbild zu gelangen.

Im Idealfall sollten Sie eine Bruststraffung erst dann anstreben, wenn Ihr Kinderwunsch komplett abgeschlossen ist und Sie eine erneute Schwangerschaft ausschließen.

Ja, bei einer Bruststraffung wird das Dekolleté leicht geglättet und wirkt ebenmäßiger. Wünschen Sie jedoch einen stärkeren Effekt und möchten nicht nur Falten am Dekolleté, sondern auch am Hals dauerhaft entfernen, bietet sich ein schonendes SDP-Lift® an.

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