Lipolyse

Die Fettwegspritze

Durch das Einspritzen einer Substanz mit dem Namen Lipostabil und dem Wirkstoff Phosphatidylcholin - in die sogenannten Problemzonen, wird das Fettgewebe zum Einschmelzen gebracht.

Das in den Fettzellen eingeschlossene Fett wird verflüssigt, im Zellzwischengewebe von Transportzellen aufgenommen, und über Blutgefäße, Leber, Galle und Darm aus dem Körper heraustransportiert. Bedauerlicher Weise wird der Wirkstoff momentan in Deutschland nicht mehr ausgeliefert - daher stehen uns zur Zeit die Therapiemöglichkeiten nicht mehr zur Verfügung

Zur Zeit gibt es einige Präparate auf dem Weltmarkt, die dem ehemaligen Präparat nur in Teilen entsprechen. All diese Präparate genügend jedoch nicht unseren Sicherheitsanforderungen, sodass wir uns mit der Vereinigung der deutschen ästhetisch plastischen Chirurgen darüber einig sind, bis auf weiteres diese Wirkstoffe nicht mehr anzubieten. Lassen Sie sich über alternative Methoden beraten.

Was sind diese Phospholipide und wofür benötigen wir sie?

Phosphatidylcholin (PC) gehört zur Gruppe der Phospholipide und damit zu einer Naturstoffklasse, die in jeder tierischen und pflanzlichen Zelle vertreten ist. PC ist das Phospholipid, das in allen Zellmembranen und unter den im Blut zirkulierenden Lipoproteinen eine dominierende Stellung einnimmt.

Zugleich bildet es den funktionellen Hauptbestandteil der natürlichen oberflächenaktiven Substanzen (Surfactant) und das Hauptreservoir des Organismus für den essenziellen Nährstoff Cholin. Als physiologischer Bestandteil der Galle erleichtert PC die Emulgierung, die Resorption und den Transport von Fetten und wird anschließend über den so genannten enterohepatischen Kreislauf im Darm rückresorbiert.

ACHTUNG: Niemals das Lipostabil® von Nichtärzten einbringen lassen.

Weitere Fragen zur Lipolyse

Phosphatidylcholin ist ein Extrakt aus der Sojabohne und somit nahezu nebenwirkungsfrei.

Schon seit einigen Jahrzehnten arbeitet man mit Phosphatidylcholin in der Intensivmedizin und bei Gefäßerkrankungen.

In den letzten Jahren wird diese Substanz auch in der ästhetischen Medizin eingesetzt, nachdem man den lokal fettverflüssigenden Effekt erkannt hat. Erstmals geschah dies in Brasilien, wo viele Innovationen für die ästhetische Medizin herkommen.

Nach der Einschätzung des behandelnden Arztes wird das störende Areal eingezeichnet und das Medikament mit feinen Kanülen gleichmäßig verteilt. Eine einmalige Sitzung bringt normalerweise nicht den gewünschten Erfolg. 2-4 Sitzungen im Abstand von 3-4 Wochen sollten eingeplant werden.

Vorzugsweise ist Lipostabil® nur für kleinere Areale geeignet. Eine 3-4 cm dicke Fettdecke wird nur mit Fettabsaugung zu entfernen sein. 4-6 cm große Flächen im Gesichtsbereich, kleinere Hüftfettansammlungen, kleinere Brustfettansammlungen beim Mann oder Areale an den Knien sind viel versprechende, interessante Anwendungsgebiete für die Lipolyse.

Das muss leider verneint werden. Wenn sich nach 3-4 Sitzungen nicht der gewünschte Erfolg einstellt, ist der bindegewebige Anteil des Fettgewebes zu groß und dann hilft nur die Fettabsaugung, z.Bsp in WAL-Technik (Link).

Nach der Behandlung kommt es zu einer Reizung des Gewebes, da die abtransportierenden Zellen ihre Arbeit verrichten. Rötungen, Schwellungen, Verhärtungen und ein brennendes Gefühl sind normal und vergehen nach 2-5 Tagen.

Dellen werden zwar auch beschrieben, sollten aber bei sachgemäßer Anwendung nicht vorkommen.

In der Hand des Erfahrenen gibt es sehr geringe Risiken, da der Wirkstoff an sich harmlos ist. Durch das Einspritzen an sich kann es aber zu Verletzungen von Haut, Nerven, Bindegewebe und inneren Organen kommen. Hierzu muss detaliert, wie bei jeder ärztlicher Behandlung, umfangreich aufgeklärt werden.

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