PRP-Behandlung gegen Falten

Faltenbehandlung mit Eigenblut

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Die PRP-Behandlung (PRP="Plättchen-reiches Plasma") gegen Falten, auch Vampir-Lifting genannt, ist heutzutage ein häufig durchgeführter ambulanter Eingriff, der zu einem strahlenden Aussehen verhilft. Durch die Injektion von aufbereitetem Blutplasma gewonnen aus Eigenblut werden nicht nur Tränensäcke, Falten und Schatten erfolgreich bekämpft – auch Narben, Dehnungsstreifen und Haarausfall lassen sich durch den gezielten Einsatz des körpereigenen Plasmas mildern.

Im Gegensatz zur Botox-Behandlung oder der Hyaluronsäure-Behandlung aktiviert das injizierte Material die natürlichen Selbstheilungsprozesse, um so die Neubildung und Regeneration von Zellen anzuregen. Das Ergebnis sind frischere und jüngere Gesichtszüge, ganz ohne Operation.

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Was kostet eine PRP-Behandlung?

Die genauen Kosten richten sich einerseits nach dem Behandlungsaufwand der jeweiligen Hautpartie und andererseits nach der Anzahl der zu behandelnden Areale. Generell können Sie jedoch bei dieser Art der Faltenbehandlung mit Kosten ab etwa 450,– EUR pro Sitzung rechnen.

Günstiger wird es, wenn Sie sich direkt für ein Behandlungspaket entscheiden. Dieses beinhaltet mehrere Behandlungen eines Areals, die in einem vorher festgelegten Abstand stattfinden.

In der folgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über die zu erwartenden Kosten für eine PRP-Behandlung:

Einzelbehandlungca. 450,– EUR
3 Behandlungen im Abstand von 4 Wochenca. 990,– EUR

In einem unverbindlichen Beratungsgespräch ermitteln wir gemeinsam die finalen Kosten für Ihre individuelle PRP-Therapie. Bei diesem Termin erstellen wir den genauen Behandlungsplan anhand der benötigten Sitzungen, die zur Erreichung des Behandlungsziels notwendig sind. 

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Zusammenfassung Eigenblut-Therapie gegen Falten

Behandlungsdauer

Ca. 1 Stunde

Schmerzen

Kaum Schmerzen

Gesellschaftsfähig

Sofort

Klinikaufenthalt

Ambulant

Sonne

Zwei Wochen Sonne, Sauna und Solarium meiden

Sport

Nach drei Tagen wieder möglich

PRP-Behandlung gegen Falten: Das sind die Anwendungsbereiche

Die Eigenbluttherapie wird heutzutage erfolgreich in vielen Bereichen eingesetzt: zur Verschönerung und Regeneration der Haut, als Lifting-Methode, zur Förderung von Haarwachstum, zur Wundheilung oder in der Orthopädie und Sportmedizin.

Als plastische Chirurgen behandeln wir bevorzugt Gesicht, Hals, Dekolleté und Kopfhaut. Prinzipiell können wir aber fast jedes alternde Gewebe mithilfe von Eigenblutplasma regenerieren.

  • Gesicht: intradermal zur Faltenunterspritzung, PRP-Therapie zum Volumenaufbau & Reduzierung von Augenschatten 
  • Hals: zur Faltenunterspritzung
  • Handrücken: zur Verjüngung
  • Dekolleté: Plasmalifting und zur Hautstraffung, Faltenreduktion (ähnlich Vampir-Lifting)
  • Kopfhaut: für gesteigertes Haarwachstum, Haarwurzel-Regeneration, Dickenwachstum der Haare, intradermale PRP-Injektion (bei Haarausfall)
  • Akne-Narben: zur Narbenglättung, zur Hautstraffung und Hautglättung
  • Schwangerschafts-/Dehnungsstreifen: zur Verbesserung des Hautbilds

Wie hilft Eigenblut dabei, Falten zu lindern?

Konzentriertes Blutplasma wird zur Verjüngung- und Zellregeneration von Haut und Körpergewebe genutzt. Die Idee zum Einsatz in der ästhetischen Chirurgie stammt aus der Stammzellenforschung.

Hintergrund: Das menschliche Blut enthält die verschiedensten lebenden Zellen. Eine dieser Zellarten sind die Thrombozyten, die auch Blutplättchen genannt werden. Nachdem das Blut für die PRP-Therapie aufbereitet wurde, enthält es eine hohe Konzentration an Blutplättchen, Wachstumsfaktoren und Proteinen.

Wird das Blutplasma injiziert, regen die Wachstumsfaktoren und Stammzellen auf natürliche Weise die Zellerneuerung, Wundheilung, Kräftigung und Zellbildung von Haut, Haarwurzeln und Bindegewebe an (autologe Zellregeneration).

Faltenbehandlung mit Eigenblut – Der Ablauf

Für die Herstellung von PRP wird Ihnen am vereinbarten Termin zunächst eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und mit einem speziellen Verfahren in der Zentrifuge aufbereitet. Dabei werden die roten Blutkörperchen vom Blutplasma getrennt. Lediglich der wirksame Teil des Bluts, das Plasma, wird für die PRP-Faltenbehandlung genutzt.

In manchen Fällen wird das Blutplasma mit weiteren medizinischen Wirkstoffen wie Hyaluronsäure angereichert, um weitreichendere Effekte zu erzielen. Auch eine Kombinationsbehandlung mit Botox ist möglich.

Nach der Aufbereitung erfolgt die sofortige Einbringung des Blutplasmas in die Haut. Zur punktgenauen Injektion dienen feine Nadeln, die in gleichmäßigen Abständen das Material in den obersten Hautschichten platzieren.

Falls Sie Angst vor Spritzen haben oder sehr schmerzempfindlich sind, tragen wir gerne eine Anästhesiesalbe auf, die während der Plasmaaufbereitung einwirkt.

Die PRP-Behandlung gegen Falten dauert ungefähr eine Stunde, inklusive der Aufbereitung des Plasmas. Nach abgeschlossener Sitzung wird für einige Zeit eine wirkungsverstärkende Maske auf die behandelte Region aufgelegt, um die Biostimulation der Haut zu verstärken.

Erste Ergebnisse stellen sich bereits nach etwa einer Woche ein – der volle Erfolg des Vampir-Liftings ist nach etwa vier Wochen sichtbar. Sind Sie mit dem Effekt noch nicht vollkommen zufrieden, ist nun der beste Zeitpunkt, um eine erneute PRP-Therapie durchzuführen.

Nachsorge: Das sollten Sie nach der Faltenbehandlung mit PRP beachten

Nach der PRP-Therapie gegen Falten sind Sie sofort wieder in der Lage, Ihrem Alltag nachzugehen. Leichte Rötungen und Schwellungen verschwinden innerhalb weniger Tage.

Um Blutergüssen vorzubeugen und das Abschwellen der Haut zu unterstützen, empfehlen sich kalte Läppchen. Beachten Sie jedoch, den behandelten Bereich niemals mit kalten Kompressen direkt aus dem Eisfach zu kühlen.

Verzichten Sie in den ersten drei Tagen auf Sport, heiße Bäder und dekorative Kosmetik, die die Haut unnötig reizt. Sauna- und Solariumbesuche sind nach etwa zwei Wochen wieder möglich.

FAQs – häufige Fragen rund um die PRP-Therapie gegen Falten

Eine PRP-Behandlung gegen Falten eignet sich sowohl für Männer als auch Frauen, die ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben. Der Hauttyp spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass Sie keine Vorerkrankungen aufweisen, die eine Therapie negativ beeinflussen würden.

Bei einigen Erkrankungen oder Lebensumständen sollten Sie von einer PRP-Therapie absehen. Treffen eine oder mehrere der unten genannten Kontraindikationen auf Sie zu, sprechen Sie im Vorfeld Ihren Arzt unbedingt darauf an und wägen Sie die Risiken gemeinsam ab.

Mögliche Kontraindikationen:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Krebserkrankungen
  • HIV
  • Hepatitis
  • Autoimmunerkrankungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Hauterkrankungen im Gesicht (Schuppenflechte, Neurodermitis etc.)
  • Lebererkrankungen

Je nach Schweregrad der Falten oder dem gewünschten Effekt empfehlen sich etwa drei bis vier Behandlungen im Abstand von vier Wochen. Sobald das finale Ergebnis sichtbar ist, hält dieses etwa 12-18 Monate an. Zur Auffrischung und Aufrechterhaltung des Behandlungserfolgs sind halbjährliche Folgebehandlungen mit PRP obligatorisch.

Die sanfte Faltenbehandlung mit Eigenblut ist schnell ambulant durchgeführt, schmerzarm und aufgrund des körpereigenen Materials ohne große Nebenwirkungen durchführbar. Nach etwa einer Woche sehen Sie erste Ergebnisse: Die Haut fühlt sich straffer an und Sie wirken frischer und jünger – ganze ohne OP. Zudem können Sie den Eingriff beliebig oft wiederholen, sollten Sie mit den Ergebnissen noch nicht zufrieden sein oder größere Veränderungen wünschen.

Nein, bei der Faltenbehandlung mit Eigenblut handelt es sich um einen recht schmerzarmen Eingriff. Die feinen Nadeln der Spritzen verursachen lediglich leichte Einstiche, die gut auszuhalten sind.

Angenehmer wird die Eigenbluttherapie, wenn die entsprechenden Hautpartien vorher mit einer Betäubungscreme behandelt wurden. Nach einer kurzen Einwirkzeit der Anästhesie spüren Sie die Einstiche der Nadel nicht mehr.

Da es sich beim injizierten Plasma um einen körpereigenen Stoff handelt, müssen Sie nach der PRP-Behandlung keine Abwehrreaktionen oder auftretende Allergien befürchten. Lediglich eine Rötung aufgrund der gesteigerten Durchblutung des behandelten Areals ist wahrscheinlich.

Eine schnelle Linderung der Symptome versprechen medizinische Cremes oder Masken, die Sie nach Absprache auftragen können.

Weitere mögliche Nebenwirkungen sind leichte Schwellungen sowie kleine Blutergüsse. Infektionen gehören zu den eher selteneren Nebenwirkungen: Sofern Sie sich strikt an die Nachsorge halten, ist die Gefahr minimal.

Generell nicht. Beide Verfahren setzen auf Blutplasma als Wirkstoff, lediglich das Einbringen des Plasmas unter die Haut unterscheidet sich. Bei einem Vampir-Lifting wird dieses mit vielen winzigen Mikronadeln, meist mittels Meso-Roller oder -Pen, unter die Haut gebracht. Durch diese Miniinjektionen wird das Blutplasma besonders schonend und flächendeckend in die obersten Hautschichten injiziert.

Kommen Sie gesund, ausgeschlafen und fit zur Faltenbehandlung. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Sollten Sie regelmäßig blutverdünnende Medikamente wie ASS oder Marcumar einnehmen müssen, informieren Sie uns im Vorfeld. Generell sollten in der Woche vor der PRP-Therapie keine Blutverdünner eingenommen werden.

Nein. Da lediglich sehr feine Injektionsnadeln verwendet werden und das Material nur in die obersten Hautschichten eingebracht wird, hinterlässt das Verfahren keine Narben.

Ja, die PRP-Therapie wird in der ästhetischen Medizin auch eingesetzt, um das Haarwachstum zu stimulieren und Haarausfall vorzubeugen. Dazu wird das Blutplasma gezielt in die betroffenen Bereiche injiziert, wo die Wachstumsfaktoren des Bluts die Zellerneuerung anregen und die Haardichte nachhaltig erhöhen.

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