Prostatakarzinom

Früh erkennen - sicher heilen

Ergibt sich aus den Vorsorgeuntersuchungen der Verdacht auf Prostatakrebs, wird zur Absicherung eine Gewebeentnahme erforderlich. Unter Ultraschallkontrolle und nach vorbeugender Gabe eines Antibiotikums werden unter örtlicher Betäubung Gewebeproben aus mehreren Bereichen der Prostata entnommen. Dieses wird von einem erfahrenen Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Anhand des pathologischen Befundes, des PSA-Wertes und des Tastbefundes kann eine genaue Prognose hinsichtlich der lokalen Begrenzung der Krebserkrankung auf die Prostata erfolgen.

Bei aggressiven Tumoren (Gleason-Score größer 6) oder hohen PSA-Werten (über 10 ng/ml) geben weitere Untersuchungen Auskunft über mögliche Absiedelungen (Metastasen) außerhalb der Prostata.

Zum Einsatz können kommen:

Alle Untersuchungen helfen zu entscheiden, ob es sich um eine auf die Prostata begrenzte Erkrankung handelt und eine lokale, auf die Prostata beschränkte Therapie empfohlen werden kann.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Therapieformen.

Vorsorge

Nur bei rechtzeitig erkanntem Prostatakrebs bestehen optimale Heilungschancen. Daher kommt der Früherkennung wesentliche Bedeutung zu.

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Diagnostik

Durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen können über 70 Prozent der Prostatakarzinome im Frühstadium entdeckt und geheilt werden.

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Therapie

Patienten mit Prostatakarzinom stehen daher derzeit viele verschiedene Behandlungsformen zur Verfügung, was die Entscheidung sowohl für den behandelnden Arzt als auch für den Patienten nicht immer erleichtert.

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