Suprapubische Prostata-OP (SPE)

Bei einer sehr stark vergrößerten Prostata ist eine endoskopische Behandlung (Laser-Therapie, TUR-P) in manchen Fällen nicht mehr möglich. Hier kommt dann als Operationsverfahren die offene Prostataoperation über einen Bauchschnitt (Suprapubische Prostata-Enukleation (SPE)) in Frage. Bei dieser Art der Operation wird über einen Schnitt am Unterbauch die Harnblase eröffnet. Dann schält der Operateur mit dem Finger die gutartig vergrößerten Prostataanteile aus. Danach muss der Urin für 10 Tage über einen Katheter abgeleitet werden, bis die Blase verheilt ist.

Die suprapubische Prostata-Enukleationist ein relativ großer operativer Eingriff mit entsprechendem Blutverlust und besonders für ältere Patienten sehr belastend. Die Potenz bleibt meistens erhalten. Der Samen fließt jedoch beim Erguss rückwärts in die Blase (sog. retrograde Ejakulation oder trockener Samenerguss).

Durch die modernen Formen der Resektion (TURiS) und Laser-Vaporisation ist heute der Eingriff in aller Regel verzichtbar geworden, da sich heute problemlos auch Prostatavolumina bis zu 200cc transurethral (durch die Harnröhre) endoskopisch behandeln lassen.

Prostataresektion (TUR-P)

Prostataresektion (TUR-P)

Bei den operativen Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung stehen derzeit verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wobei TUR-P (transurethrale Prostata-Resektion) die in Deutschland verbreitetste Methode ist.

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Radikaloperation

Radikaloperation

Ist das Prostatakarzinom nach allen Voruntersuchungen organbegrenzt, besteht neben der lokalen inneren oder äußeren Strahlentherapie auch die Möglichkeit einer operativen Entfernung der Prostata. Die Radikale Prostatektomie.

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Lymphadenektomie

Für die Wahl der für Sie besten Form der Behandlung ist es von großer Bedeutung, zu wissen, ob in den Lymphknoten Tumorabsiedelungen vorhanden sind. Ist das der Fall, befindet sich Ihre Erkrankung nicht mehr in einem Frühstadium und ist nur noch in seltenen Fällen komplett heilbar. Leider sind Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) von sehr begrenztem Wert, um einen mikroskopisch kleinen Befall der Lymphknoten festzustellen.

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