Untersuchung von Prostatakrebs Symptomen

Prostatakrebs Symptome

Bei Prostatakrebs treten die Symptome eher spät und nicht eindeutig auf

Obwohl es doch weitgehend bekannt ist, dass Prostatakrebs und dessen Symptome sehr häufig sind, gehen doch noch immer zu wenige Männer zur regelmäßigen Vorsorge. Dabei ist die Früherkennung hier besonders wichtig, da erkennbare bzw. spürbare Anzeichen erst in einem relativ fortgeschrittenen Stadium auftreten.

Nur bei zehn Prozent der Beschwerdefälle ist es wirklich ein Karzinom

Die gängigen Anzeichen, die auf eine Erkrankung der Prostata hinweisen, weisen nicht eindeutig auf eine spezielle Ursache hin. Probleme wie Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, häufiges Bedürfnis des Wasserlassens während der Nacht oder unbestimmte Schmerzen im Beckenboden- und Unterleibsbereich können unter anderem auch durch eine eher harmlose Prostataentzündung oder eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse entstehen. Ebenso gibt es sogenannte stumme oder latente Karzinome (Krebsarten), die keinerlei Beschwerden verursachen und keine Behandlung erfordern. Mitunter wird davon ausgegangen, dass möglicherweise rund 30 Prozent der über 50-jährigen Männer davon betroffen sind.

Das Vorhandensein einer Entzündung ist also letztlich keine Entwarnung. Trotzdem ist es beim Auftreten von Beschwerden so, dass tatsächlich nur rund zehn Prozent der Fälle mit einer Therapie oder Behandlung wegen eines Karzinoms ausgehen müssen. In jedem Fall ist es besser, wenn Sie sich im akuten Fall wie auch zur Vorsorge bei uns vorstellen.

Prostatakrebs Symptome, Prostatakrebs Risikofaktoren und schmerzfreie Vorsorgeuntersuchungen

Wenn es um Prostatakrebs und dessen Symptome geht, stellt sich oft auch die Frage nach den Krebs Risikofaktoren. Als gesichert gilt, dass etwa das Alter eine entscheidende Rolle spielt. Ab dem 50. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, an einem Tumor der Vorsteherdrüse zu erkranken, stark an. Mehr als 80 Prozent der Betroffenen sind älter als 60 Jahre. Ebenso hat sich erwiesen, dass es eine deutliche genetische Disposition gibt: Sind (natürlich männliche) Verwandte ersten Grades an Prostatakrebs erkrankt, verdoppelt sich das Risiko, selbst ein Karzinom zu bekommen. Diese Vorbelastung zeigt sich auch darin, dass betroffene Männer schon in jüngerem Alter statistisch deutlich öfter an dieser Krebsvariante erkranken. Ansonsten dient natürlich eine gesunde Lebensweise als zentraler Teil einer konsequenten Vorsorge gegen diese und andere Krebserkrankungen.

Für die nach dem Stand der Medizinwissenschaft und -technik beste Früherkennung dient eine Kombination aus PSA-Test, Tastuntersuchung und einer speziellen Ultraschalluntersuchung durch den Enddarm. Diese Untersuchungen sind schmerzfrei und dauern nur wenige Minuten. Gegebenenfalls schließt sich noch eine Gewebeprobe (Biopsie) an, um einen sicheren Befund zu gewährleisten. Wurde ein Prostatakrebs wegen der Symptome oder im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt, können unterschiedliche, beständig weiter entwickelte Therapie-Möglichkeiten zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit betroffenen Patienten erarbeiten wir die individuell optimal gestaltete Behandlung.

Wenn Sie Fragen zur Diagnose, Vorsirge, Behandlung von Prostata Krankheiten oder Nachsorge haben kontaktieren Sie uns hier.

Weitere Informationen über das Leben mit Prostatakrebs, Operation, Behandlungen, Nebenwirkungen und Nachsorge von Krebs können Sie auf unteren Links lesen.

Prostataentzündung Symptome

Auch bei jungen erwachsenen Männern ab etwa 20 Jahren kommt es nicht selten zu einer Entzündung der auch Prostata genannten Vorsteherdrüse. Die Ursachen können unterschiedlich sein, auch lassen die Beschwerden nicht immer eindeutig eine frühzeitige Erkennung ihrer Quelle zu. Eine leichtere Prostataentzündung zeigt zwar Symptome, diese werden aber oft nicht als solche erkannt und anderen Ursachen zugeschrieben. Um einem chronischen Verlauf vorzubeugen, sollte im Zweifelsfall ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

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Prostata Untersuchung

Jedermann weiß es, kaum jemand spricht darüber – die häufigste Krebserkrankung bei Männern tritt nach wie vor an der Prostata auf. Eine Untersuchung ab einem Alter von etwa 45 Jahren sollte deshalb in bestimmten Abständen erfolgen, um ein Karzinom möglichst früh erkennen zu können. Die Heilungschancen sind in diesen Fällen sehr hoch.

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Labor/PSA-Test

Neben der Tastuntersuchung und der Ultraschalluntersuchung ist zur Früherkennung des Prostatakarzinomes seit über 25 Jahren der PSA-Test verfügbar.

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Elastographie

Die sogenannte Farbdoppler–Dupplexsonographie kombiniert Ultraschallbilder des Gewebes mit einer farbigen Darstellung des Blutflusses in den Gefäßen.

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MRT / Kernspintomographie

Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT, Kernspintomographie) mit einem 3-Tesla-Tomographen stellt derzeit die genaueste Methode zur Visualisierung des Prostatakarzinoms dar.

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Prostatabiopsie

Bei der Prostatabiopsie handelt es sich um die Entnahme von Gewebe aus der Prostata zur Untersuchung durch einen Pathologen unter dem Mikroskop.

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Brachytherapie

Brachytherapie

Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom steht mit der Brachytherapie eine neue schonende Form der Behandlung zur Verfügung. Sie hat sich neben der operativen Totalentfernung der Prostata als Standardverfahren etabliert.

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Seed-Implantation

Seed-Implantation

Bei der "Seed-Implantation" handelt es sich um ein hochmodernes strahlentherapeutisches Verfahren, das bei Patienten mit lokal begrenzten Prostatakarzinom eingesetzt wird.

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Afterloading

Afterloading

Die wirksamste und gleichzeitig schonendste Behandlung bei fortgeschrittenem oder aggressivem Prostatakrebs stellt das Afterloading dar.

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externe Bestrahlung

externe Bestrahlung

Die externe Strahlentherapie wird heute nur noch mit modernen Linearbeschleunigern durchgeführt. Ein Linearbeschleuniger ist vergleichbar mit einer riesigen Röntgenröhre, mit der eine hochenergetische Photonen- und Elektronen Strahlung künstlich erzeugt werden kann.

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Chemotherapie

Chemotherapie

In der Regel wird die Chemotherapie bei Patienten mit einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom eingesetzt, also dann, wenn der Tumor während der Hormontherapie trotz unterdrückter Androgene weiter fortschreitet.

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Hormontherapie

Hormontherapie

Durch Veränderungen der Hormonverteilung kommt es im Alter zu Schwankungen und Missverhältnissen im männlichen Hormonhaushalt. Die Folge ist ein Wachstum von gutartigen aber auch die Stimulierung bösartigen Prostatazellen.

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Radikale Prostatektomie

Radikaloperation

Ist das Prostatakarzinom nach allen Voruntersuchungen organbegrenzt, besteht neben der lokalen inneren oder äußeren Strahlentherapie auch die Möglichkeit einer operativen Entfernung der Prostata. Die Radikale Prostatektomie.

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Lymphadenektomie

Für die Wahl der für Sie besten Form der Behandlung ist es von großer Bedeutung, zu wissen, ob in den Lymphknoten Tumorabsiedelungen vorhanden sind. Ist das der Fall, befindet sich Ihre Erkrankung nicht mehr in einem Frühstadium und ist nur noch in seltenen Fällen komplett heilbar. Leider sind Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) von sehr begrenztem Wert, um einen mikroskopisch kleinen Befall der Lymphknoten festzustellen.

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