Brustvergrößerung - Implantate, Behandlungstrends und mehr...

brustvergroesserungAuch der Bereich Brustvergrößerung steht innerhalb der Plastischen Chirurgie nicht still. Die Weiterentwicklung bei diversen runden und anatomisch geformten Brustimplantaten inklusive unterschiedlicher Härtegrade lassen beim etwaigen Gewebe fast keine Wünsche mehr offen. Aber auch hier gilt: Individualität des Patienten. Es gibt kein Implantat für alle Brustformen und Gewebestrukturen. Jede Brust erfordert eine individuelle Form des Implantats, inklusive eines individuellen Inhalts. Diese können nur innerhalb eines beratenden Untersuchungsgesprächs mit einem Facharzt der ästhetisch-Plastischen Chirurgie ermittelt werden. Nur ein entsprechender Facharzt hat die Voraussetzungen dafür, Gewebestrukturen zu erkennen und jeweilige Behandlungsmethoden und Brustimplantate vorzuschlagen. Zudem gilt es die Wünsche der Patienten mit den entsprechenden Untersuchungsergebnissen zu vereinen. Nimmt man besser ein festeres Implantat um das unangenehme Rippling (Faltenwurf) zu vermeiden? Wünscht man ein natürliches, weicheres Kissen? Fragen, welche nur innerhalb einer seriösen und ganzheitlich betrachteten Beratung zu beantworten sind.


Dezente Behandlungsmethoden

Wie auch bei anderen Eingriffen innerhalb der Plastischen Chirurgie, gilt es auch bei Eingriffen im Bereich der Brustvergrößerung dezente und ästhetische Behandlungsmethoden anzuwenden. Dabei bietet die axilläre (über die Achselhöhle), endoskopische Zugangsmethode mit der Kamera einen sicheren Überblick über die Gegebenheit in der Wundhöhle. Während dieser Schönheitsoperation wird das gewählte Implantat durch diesen Eingang hineingehen. Im Endergebnis entstehen zudem lediglich kleinere Narben im Axillarfalten-Schatten.

Bei einer geringen Größenzunahme der Brust, stehen zwei weitere Methoden der Brustvergrößerung zur Wahl. Allerdings gilt dies nur bei einem Aufbauvolumen um ca. 150 bis 200 ccm. Dies ist in der Praxis eher die Ausnahme, da die meisten Patientinnen sich Implantate im Bereich von 260 bis 320 ccm wünschen.

Behandlungsmethoden bei geringen Aufbauvolumen

Bei kleineren Aufbaueinheiten bieten die Methoden mittels Hyaluronsäuren und/oder Eigenfett angenehme Alternativen. Bei der Verwendung von Hyaloronsäuren werden diese unter das Drüsengewebe gespritzt. Innerhalb eines Erfahrungszeitraumes von drei bis vier Jahren bleibt zu sagen, dass diese Methode lediglich eine Lösung für Patienten bietet, welche generell von Implantaten Abstand nehmen. Zudem liegt die Haltbarkeit dieses Eingriffes bei maximal zwei Jahren und wird mit einem eher höheren Kostenaufwand begleitet. Von Vorteil ist es jedoch, dass das körperidentische Material in der Anwendung leicht und weiterhin auf eine hohe Toleranz zurückgreift. 

Weitere Erfahrungen bestehen im Bereich der Eigenfettmethode. Hierbei wird mit dem sehr sanften und Fettzellen schonenden Verfahren der WAL - Wasserstrahl assistierten Liposuktion - eine Fettemulsion gewonnen und abfiltriert. Anschließend wird diese Emulsion direkt in das entsprechende Brust- und Muskelgewebe eingespritzt. Neben dem Vorteil und damit verbundener Überlebensrate des hohen Anteils an Stammzellen, gibt es auch hier einen deutlichen Trend in Richtung längerer Haltbarkeit. Auch Komplikationen gehen spürbarer zurück. Des Weiteren kann dieser Eingriff auch ambulant erfolgen.

In Zukunft wird sicherlich mit weiteren Verbesserungen zu rechnen sein. So dass auch die Menge der einzuspritzenden Emulsion sich steigern wird, auch wenn durch eine relativ schwache Durchblutung des weiblichen Brustgewebes gewisse natürliche Mengenbegrenzungen einzukalkulieren sind.

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