Prostataentzündung Symptome

Wie eine Prostataentzündung und ihre Symptome erkennbar sind

Auch bei jungen erwachsenen Männern ab etwa 20 Jahren kommt es nicht selten zu einer Entzündung der auch Prostata genannten Vorsteherdrüse. Die Ursachen können unterschiedlich sein, auch lassen die Beschwerden nicht immer eindeutig eine frühzeitige Erkennung ihrer Quelle zu. Eine leichtere Prostataentzündung zeigt zwar Symptome, diese werden aber oft nicht als solche erkannt und anderen Ursachen zugeschrieben. Um einem chronischen Verlauf vorzubeugen, sollte im Zweifelsfall ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

Die richtige Ursache erkennen und entsprechend behandeln

Rund die Hälfte aller Männer ist im Laufe ihres Lebens von mindestens einer Prostataentzündung betroffen. Treten Symptome und Beschwerden wie u. a. ein genereller Druck im Beckenboden, Damm- und Blasenbereich, konkrete Schmerzen oder ein Brennen beim Urinieren, möglicherweise noch kombiniert mit Fieber und Schüttelfrost, ist es Zeit für eine gründliche Untersuchung. Bei dieser sollte zunächst festgestellt werden, ob es sich um eine bakterielle oder nicht-bakterielle Form handelt.

Die bakterielle Entzündung der Vorsteherdrüse ist zwar die seltener vorkommende Variante, dafür ist sie einfacher zu behandeln. Können konkret Darmbakterien als Entzündungserreger erkannt werden, ist das Problem etwa über Antibiotika gut und schnell zu lösen. Diese medikamentöse Therapie ist in der Regel bei dieser Ursache unerlässlich. Ein Anzeichen für diese Form kann auch sein, dass die Beschwerden sehr schnell aufgetreten und zunehmen – wie sich eben auch eine Grippe in kurzer Zeit in ihren Auswirkungen entfaltet und zu Beschwerden führt.

Eine Prostataentzündung kann viele Symptome haben

Sind keine für eine Entzündung ursächlichen Bakterien festzustellen, handelt es sich meist um die sogenannte abakterielle Prostataentzündung. Hierbei gehen die Symptome auf Ursachen zurück, die nicht zwingend direkt etwas mit der Vorsteherdrüse zu tun haben müssen. Eine genaue Diagnostik gestaltet sich dadurch nicht selten etwas langwieriger. Wir in der urologischen Fachabteilung der Klinik am Ring verfügen auch dafür über umfangreiche Erfahrungen, Kompetenzen und zeitgemäße medizintechnische Möglichkeiten.

Welche Auslöser für die Entzündung und die Beschwerden letztlich verantwortlich sind, muss durch weitere Untersuchungen und Gespräche herausgefunden werden. Eine Entzündung auslösende Verengung der Prostatawege kann durch Prostatasteine, einen Tumor oder auch durch eine verengte Harnröhre zum Beispiel durch eine gutartige Prostatavergrößerung ausgelöst werden. Auch Stress kann eine Prostataentzündung und damit Symptome auslösen, so dass die Therapie ganz andere Wege nehmen kann und muss, damit Sie als Patient wieder eine möglichst vollständige Gesundheit und Lebensqualität erlangen.

In allen Bereichen der Urologie und der speziellen urologischen Chirurgie führen wir die gesamte Diagnostik und Therapie der jeweiligen Krankheitsbilder durch. Sie können sich auf ein sehr qualifiziertes Team verlassen und darauf, dass wir sehr individuell nach Ihren Bedürfnissen handeln.

Prostatakrebs Symptome

Obwohl es doch weitgehend bekannt ist, dass Prostatakrebs und dessen Symptome sehr häufig sind, gehen doch noch immer zu wenige Männer zur regelmäßigen Vorsorge. Dabei ist die Früherkennung hier besonders wichtig, da erkennbare bzw. spürbare Anzeichen erst in einem relativ fortgeschrittenen Stadium auftreten.

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Prostata Untersuchung

Jedermann weiß es, kaum jemand spricht darüber – die häufigste Krebserkrankung bei Männern tritt nach wie vor an der Prostata auf. Eine Untersuchung ab einem Alter von etwa 45 Jahren sollte deshalb in bestimmten Abständen erfolgen, um ein Karzinom möglichst früh erkennen zu können. Die Heilungschancen sind in diesen Fällen sehr hoch.

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Diagnostik - Einführung

Diagnostik - Einführung

Durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen können über 70 Prozent der Prostatakarzinome im Frühstadium entdeckt und geheilt werden.

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Brachytherapie

Brachytherapie

Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom steht mit der Brachytherapie eine neue schonende Form der Behandlung zur Verfügung. Sie hat sich neben der operativen Totalentfernung der Prostata als Standardverfahren etabliert.

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Seed-Implantation

Seed-Implantation

Bei der "Seed-Implantation" handelt es sich um ein hochmodernes strahlentherapeutisches Verfahren, das bei Patienten mit lokal begrenzten Prostatakarzinom eingesetzt wird.

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Afterloading

Afterloading

Die wirksamste und gleichzeitig schonendste Behandlung bei fortgeschrittenem oder aggressivem Prostatakrebs stellt das Afterloading dar.

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Radikale Prostatektomie

Radikaloperation

Ist das Prostatakarzinom nach allen Voruntersuchungen organbegrenzt, besteht neben der lokalen inneren oder äußeren Strahlentherapie auch die Möglichkeit einer operativen Entfernung der Prostata. Die Radikale Prostatektomie.

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Lymphadenektomie

Für die Wahl der für Sie besten Form der Behandlung ist es von großer Bedeutung, zu wissen, ob in den Lymphknoten Tumorabsiedelungen vorhanden sind. Ist das der Fall, befindet sich Ihre Erkrankung nicht mehr in einem Frühstadium und ist nur noch in seltenen Fällen komplett heilbar. Leider sind Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) von sehr begrenztem Wert, um einen mikroskopisch kleinen Befall der Lymphknoten festzustellen.

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Hormontherapie

Hormontherapie

Durch Veränderungen der Hormonverteilung kommt es im Alter zu Schwankungen und Missverhältnissen im männlichen Hormonhaushalt. Die Folge ist ein Wachstum von gutartigen aber auch die Stimulierung bösartigen Prostatazellen.

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Chemotherapie

Chemotherapie

In der Regel wird die Chemotherapie bei Patienten mit einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom eingesetzt, also dann, wenn der Tumor während der Hormontherapie trotz unterdrückter Androgene weiter fortschreitet.

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