Fachbeiträge

BPH: Medikamentös, operativ oder minimal invasiv – Welche Therapie ist sinnvoll?

Die therapeutischen Möglichkeiten des benignen Prostatasyndroms richten sich nach dem Ausmaß der Obstruktion und Intensität der irritativen Symptomatik. Bei Patienten mit leichtgradiger Symptomatik oder geringfügiger Obstruktion ist eine Therapie in vielen Fällen nicht erforderlich. Bei geringfügiger Symptomatik können Beschwerden häufig durch die Gabe von Phytotherapeutikagelindert werden. Bei stärker ausgeprägter Symptomatik ist eine medikamentös-konservative Therapie mit Alpha-Blockern (Alpha-1-Adrenozeptoren- Antagonisten) oder 5-Alpha-Reduktasehemmern anzustreben.

 

Bleiben trotz medikamentöser Therapie Miktionsbeschwerden oder eine hochgradigeObstruktion bestehen, sollte ein operativer Eingriff erwogen werden. Bei den operativen Verfahren stehen derzeit verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, wobei die transurethrale Prostata-Resektion (TURP) bei Patienten mit einem Prostatavolumen bis 80 cm3 nach wie vor als Goldstandard gilt. Daneben haben sich vor allem minimalinvasive Laserverfahren als schonende Alternative etabliert. Insbesondere mit der der KTP (Kalium-Titanyl-Phosphat)- Laservaporisation („Greenlight-Laser“) und neuerdings auch mit der Diodenlaser- Vaporisation kann ein starker Gewebeabtrag bei gleichzeitig ausgezeichneter Hitzekoagulation der Gefäße erzielt werden. Die äußerst schonende TURis-Plasma-Vaporisation erzielt ebenfalls hohe Ablationsraten und damit gute Therapieerfolge. Hiervon profitieren vor allem Patienten, die durch die Einnahme antikoagulativer Medikamente einem erhöhten Operationsrisiko ausgesetzt sind.

 

klinikarzt 2009;38(9): 408-411

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Prostatakarzinom: Was gehört zu einer effektiven Früherkennung?

Ziel einer effektiven Früherkennung ist es, klinisch relevante Prostatakarzinome (PCA) in einem möglichst frühen, organbegrenzten Stadium zu diagnostizieren. Auf Grund der steigenden Inzidenz müssen sich zunehmend auch Hausärzte mit einer effektiven und sinnvollen Strategie zur PCA-Früherkennung auseinander setzen. Ergibt sich der Verdacht auf ein Prostatakarzinom, sollte jedoch ein Facharzt die Abklärung übernehmen und gemeinsam das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

Ärztliches journal reise & medizin Nr 10/2009

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9. Uro-onkologisches Update-Symposium: Prostatakarzinom maßgeschneidert therapieren

Nach wie vor gilt es, Prostatakarzinome in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen, um eine Heilung zu ermöglichen. Die Wahl der Therapie sollte dabei immer auf die Bedürfnisse des Patienten und die jeweilige Prognose für den diagnostizierten Tumor zugeschnitten sein, so die Experten beim 9. Uro-onkologischen Update-Symposium in Köln. Dabei müsse einerseits eine Übertherapie vermieden, aber gleichzeitig auch alle etablierten Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft werden. Denn noch immer werden Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor nicht adäquat behandelt. 

Pharma aktuell 02-2009: S.46-47

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BPH-Therapie mit Hochleistungslaser

Das Westdeutsche Prostatazentrum in Köln ist eine von zurzeit 25 Kliniken und Arztpraxen in Deutschland, die zur BPH-Therapie einen neuen Hochleistungs-Diodenlaser einsetzen. Das 150-Watt-Gerät mit dem „Evolve“ wurde beim Jahrestreffen der American Urological Association (AUA) im Mai in Orlando vorgestellt.

Ärztliche Praxis Urologie Sonderausgabe Dez. 2008, S. 30

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Rezidivfreies Überleben nach Seed-Implantation

Dank verbesserter Diagnosemöglichkeiten zur Früherkennung werden mehr als 70 Prozent aller diagnostizierten Prostatakarzinome in einem organbegrenzten und somit potentiell heilbaren Stadium entdeckt. 

Urologische Nachrichten 10/2008 Kongressausgabe 2, S. 10

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HDR-Brachytherapie bei PCA

Die Therapiemöglichkeiten beim lokal begrenzten Prostatakarzinom  sind in den letzten Jahren entscheidend erweitert worden. Neben der Prostatektomie hat sich die Brachytherapie im Behandlungsspektrum fest etabliert. Während die permanente Seed-Implantation vor allen bei low-risk PCa als Monotherapie zum Einsatz kommt, wird die HDR-Brachytherapie in Kombination mit perkutaner Strahlentherapie bei Patienten mit intermediate- oder high-risk Prostatakarzinom erfolgreich angewendet.

Urologische Nachrichten 09/2008 Kongressausgabe 2, S.28-29

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HDR-Afterloading

Prostatakrebs-Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor profitieren von einer kombinierten Strahlenbehandlung, bei der der Tumor sowohl von innen mittels Hochdosis-Brachytherapie als auch von außen bestrahlt wird. Bei gleich bleibender Lebensqualität ist die Heilungsrate der Kombinationstherapie nach dem Vergleich aktueller Studien der operativen Entfernung der Prostata überlegen, erklärt der Urologe Dr. Pedram Derakhshani vom Westdeutschen Prostatazentrum, Köln.

Ärztliche Praxis Urologie  6/2008: S.25

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Medikamente, TURP oder Laser? Therapie der benignen Prostatahyperplasie

Bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie orientiert sich die Therapie an den Symptomen: Wer milde Beschwerden hat, kommt oft mit einem Phytopharmakon gut zurecht. Größere Drüsen, die die Harnröhre massiver einengen, erfordern chemische Wirkstoffe oder eine Operation. Dabei treten in den letzten Jahren zunehmend Lasertechniken in Konkurrenz zur transurethralen Resektion. Der Urologe Dr. Stephan Neubauer vom Westdeutschen Prostatazentrum Köln gab im Gespräch mit „Der Allgemeinarzt“ Auskunft zum Stellenwert der verschiedenen Methoden.

 

Der Allgemeinarzt 14/2008: S.10-11

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Neue Therapieansätze für die kranke Prostata

Medikamentös, operativ oder minimal-invasiv an das benigne Prostatasyndrom? Auch für Patienten mit Prostatakarzinom ist das Therapieangebot in den letzten Jahren erheblich erweitert worden.

Medical Tribune Forum CME, 43. Jahrgang; Nr. 35, 29.8.2008

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Benignes Prostatasyndrom

Durch neue Erkenntnisse in der Pathogenese der benignen Prostatahyperplasie (BPH) sowie der rasanten Weiterentwicklung pharmakologischer und operativer Interventionen ist heute eine sehr differenzierte Behandlung des BPS möglich. Ziel der Therapie sollte es immer sein, Miktionsbeschwerden zu beheben und die Obstruktion weitgehend zu beseitigen. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich dabei nach dem Ausmaß der Obstruktion und Intensität der irritativen Symptomatik und reichen vom kontrollierten Zuwarten über medikamentöse Behandlungsoptionen bis hin zu chirurgischen Interventionen. Bei der Wahl der geeigneten Therapie sollte neben den objektiven Kriterien zur Indikation immer auch das subjektive Beschwerdebild sowie die Präferenzen des Patienten in die Überlegungen einbezogen werden.

pharma-aktuell: Nr. 04/05-2008

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Therapieoptionen des lokal begrenzten Prostatakarzinoms

Durch verbesserte Diagnosemöglichkeiten zur Früherkennung des Prostatakarzinoms werden vermehrt Tumore im Frühstadium entdeckt. Mehr als 70 Prozent aller diagnostizierten Prostatakarzinome sind heute in einem organbegrenzten und somit potenziell kurablen Stadium. Die optimale Therapie des lokal begrenzten Prostatakarzinoms wird indessen kontrovers diskutiert. Während in Deutschland überwiegend radikal prostatektomiert wird, gewinnen weltweit strahlentherapeutische Alternativen wie die permanente Seed-Implantation als Low-Dose-Rate-Brachytherapie sowie die High-Dose-Rate-Afterloading-Brachytherapie mit vergleichbaren Kurationsraten, aber insgesamt geringeren Nebenwirkungen zunehmend an Bedeutung.

 

ärztliches journal onkologie Nr. 2/2008

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