Prostata-Behandlungen in Zeiten von Corona?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patientinnen und Patienten,

viele von Ihnen sind in Zeiten von Corona verunsichert, zu Recht. Sie stellen sich und uns die Frage, ob Sie aktuell geplante Eingriffe oder Untersuchungen an der Prostata vornehmen lassen oder erst einmal aufschieben sollten. Auch Prostatakrebs-Patienten äußern mitunter die Sorge, sich womöglich während der onkologischen Behandlung an dem neuartigen Corona-Virus anzustecken.
Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass jeder medizinische Eingriff immer mit Sorgen und Verunsicherung verknüpft ist, einmal mehr vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie.

Doch zu Bedenken ist, dass eine geplante Therapie oft nicht beliebig lange hinausgeschoben werden kann, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden. Eine Krebsbehandlung abzubrechen oder über Wochen oder gar Monate aufzuschieben, könnte bedeuten, den Erfolg der Behandlung zu gefährden oder einen Rückfall zu riskieren. Auch bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata kann ein zu langes Aufschieben der Operation neben Schmerzen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität zu schwerwiegenden Komplikationen führen.

Dank des besonnenen Vorgehens in Deutschland hat sich die Corona-Pandemie erfreulicherweise nicht so dramatisch entwickelt, wie zu befürchten war. Wir, Ihre Urologen vom Westdeutschen Prostatazentrum in der KLINIK am RING – Köln, raten daher davon ab, schlichtweg alle Eingriffe ohne klaren Notfall-Charakter, Früherkennung und Vorsorgeuntersuchungen oder eine anstehende onkologische Behandlung auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Selbstverständlich muss jeder individuelle Fall differenziert besprochen und entschieden werden. Ihre Sicherheit, aber auch die Ihrer Mitmenschen, haben dabei höchste Priorität.

Neben den von Expertenseite, insbesondere dem Robert Koch-Institut (RKI), empfohlenen Hygieneauflagen wie Mundschutzpflicht und Abstandsregeln sowie einem angepassten Risikomanagement bietet die KLINIK am RING – Köln bei kleineren Eingriffen die Möglichkeit einer ambulanten Operation. So wird die Aufenthaltsdauer in der Klinik minimiert. Bei operativen Eingriffen, die einen stationären Aufenthalt erforderlich machen, werden Sie im Einbett-Zimmer oder in einem sehr großen Zweibett-Zimmer untergebracht, sodass auch hier die Abstandsregeln eingehalten werden können und ihre Sicherheit gewährleistet ist.

Herzlichst, Ihr Dr. Stephan Neubauer und Dr. Pedram Derakhshani
sowie das gesamte Team vom Westdeutschen Prostatazentrum

Häufige Fragen zu Corona und Prostatakrebs finden Sie hier

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