Kölner Experten auf dem „Prostate Brachytherapy Symposium“ in New York

TREFFEN DER SPITZENFORSCHER

Kölner Experten auf dem „Prostate Brachytherapy Symposium“ in New York

Auf Einladung des Memorial Sloan–Kettering Cancer Center nahmen die leitenden Ärzte des Westdeutschen Prostatazentrums an einem wissenschaftlichen Symposium zum Thema Brachytherapie bei Prostatakrebs in New York teil. Das „International Prostate Brachytherapy Symposium“ ist einer der renommiertesten Kongresse auf dem Gebiet der Brachytherapieforschung. Gemeinsam mit führenden Kollegen aus Europa und den USA diskutierten die Kölner Experten vom 22.-23. Juni 2006 über aktuelle Fortschritte und verbesserte Techniken bei der Seedimplantation und der Afterloading-Therapie.

Wir sind auf dem richtigen Weg“, lautet das Fazit von Dr. Gregor Spira, leitender Arzt und Strahlentherapeut im Westdeutschen Prostatazentrum. Die Daten des deutschen Behandlungszentrums bestätigen die Therapieerfolge aus den USA, die im Rahmen des Symposiums vorgestellt wurden.

Während in Deutschland noch immer mehr als 60 Prozent aller Patienten mit Prostatakrebs trotz hoher Impotenz- und Inkontinenzraten operativ behandelt werden, wird in den USA die moderne Form der Strahlentherapie zunehmend häufiger als schonende Alternative zur radikalen Prostataoperation eingesetzt und stellt derzeit die häufigste Therapieform beim Prostatakarzinom dar.

Rege diskutiert wurde ebenfalls die Bedeutung des Online-Planungssystems für die Qualität der strahlentherapeutischen Behandlung beider Verfahren. Fazit der internationalen Experten: Neben der Erfahrung des Behandlungsteams ist ein Bestrahlungsplan, der während des Eingriffs erstellt wird, wesentliches Qualitätskriterium für die Behandlung. Im Westdeutschen Prostatazentrum stehen hierfür die aktuellste Version des Variseed-Planungssystems für die Seed-Therapie und das Swift-Planungssystem für die Afterloading Behandlung zur Verfügung, die beide die Realtime-Planung ermöglichen.

Immer auf dem aktuellen Stand

Das Team des Westdeutschen Prostatazentrums ist um ständige eigene Weiterbildung bemüht und unterhält enge Kontakte zu Behandlungszentren und Spezialisten in Europa und den USA. Auch in New York trafen die Ärzte auf „alte“ Kollegen, mit denen sie bereits einen regen wissenschaftlichen Austausch betreiben - darunter Professor Louis Potter vom New York Prostate Institute. Daneben entstanden auch wieder zahlreiche neue Kontakte. Denn nur durch einen intensiven Austausch, so die Kölner Spezialisten, ist es möglich, die Behandlung unserer Patienten fortwährend dem aktuellen Stand der Forschung anzupassen und die Behandlungsergebnisse noch weiter zu verbessern.

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