Bruststraffung

Ab dem 30. Lebensjahr beginnen die Haut und das Drüsengewebe vieler Frauen zu erschlaffen. Die natürliche Veranlagung oder auch Schwangerschaften sind ein häufiger Grund. Die Brust verliert an Festigkeit, die Folge ist eine mehr oder weniger stark ausgebildete hängende Brust.

Die Resultate dieser Veränderung können dank moderner, ästhetisch-plastischer Operationstechniken korrigiert werden. Dazu entwickeln wir ein maßgeschneidertes, Ihren individuellen Ansprüchen und Proportionen gerechtes Konzept.

Unser Ziel: Narben minimieren

Durch die konsequente Anwendung narbensparender Techniken, wie der Vertikalen Straffungstechnik nach Lassus / Lejour oder Hall-Findlay, können wir kontinuierlich schöne Ergebnisse erzielen und unsere Patienten Zufriedenstellen. Hier spielen sicher auch unsere operativen Erfahrungen und die Häufigkeit der durchgeführten Operationen eine entscheidende Rolle.

Der Vorteil einer Bruststraffung liegt auf der Hand: Ausschließlich mit körpereigenem Gewebe können wir durch die modernen Techniken wieder eine schöne Brust und ein volleres Dekolletee erschaffen. Ist ein zusätzliches Implantat zur Volumenauffüllung gewünscht, lässt sich eine zusätzliche Brustvergrößerung im Rahmen dieser Operation ohne Probleme durchzuführen. Im Anschluss an den Eingriff bleibt nur eine feine Narbe um die Brustwarze herum und eine senkrechte Narbe in Richtung der Unterbrustfalte von außen sichtbar.

In einigen Fällen kann man auch ausschließlich mit Implantaten arbeiten. Durch ihre anatomische Form nach der Biodynamik-Methode lässt sich die ursprüngliche Kontur der Brust rekonstruieren. Durch die DualPlane-Operationstechnik kann dabei erreicht werden, dass der große Brustmuskel zwar das Implantat im oberen Bereich bedeckt, die Brust selbst aber im unteren Teil eine schöne Ausformung bekommt. Großer Vorteil: Die nahezu komplette Narbenfreiheit der Brust.

Wir versuchen immer, das für Sie beste Verfahren zu finden, damit Narben möglichst unsichtbar bleiben.

Die sanfte und nachhaltige Bruststraffung nach Hall-Finlay

Die kanadische plastische Chirurgin Prof. Elisabeth Hall-Findlay verfolgt konsequent den Weg der natürlichen Brustformung durch die schonende Verschiebung der Brustwarze an ihre neue Position. Ermöglich wird dieses Verfahren durch die Sicherung und den Erhalt der Durchblutung und Versorgung der Brustwarze.

Auf sehr schöne Weise wird das Dekolletee aufgefüllt, ohne dass wichtige Strukturen geschädigt werden. Zusätzlich werden die Bereiche im unteren Teil der Brust sowie der oftmals sehr starke Anteil am Ansatz des Armes durch zusätzliche Fettabsaugungen modelliert. Zurück bleibt eine feine Narbe um den Brustwarzenhof und eine senkrechte Narbe, die im Lauf der Zeit unauffällig verheilt.

Vorteil dieser Technik ist, dass die Brustdrüse nicht von ihrer Durchblutung getrennt wird, dadurch Nerven und Gefäße verschont werden und für Sie ein sicherer und schneller Heilungsverlauf ermöglicht wird. Selbst große Brüste mit einem zu erwartenden Resektionsvolumen von 700-800 g können problemlos mit dieser narbensparenden Technik behandelt werden.

Die dauerhafte Anhebung durch den Inneren BH

Gerade nach Schwangerschaften mit ausgedehnten Stillperioden und nach massiver Gewichtsabnahme ist die Hautqualität meist so schlecht, dass auf einen umgedrehten T-Schnitt als klassische Operationsmethode zurückgegriffen werden sollte. Nur durch diese Technik ist es möglich, ein ausreichendes Maß an überdehnter Haut so zu entfernen, dass das spätere Absinken der Brust verhindert wird. Als Spezialisten in der Klinik am Ring verwenden wir dazu die Technik des sogenannten „internal bra”.

Was muss man sich darunter vorstellen? Statt nur Haut zu entfernen, nutzen wir den wichtigen Anteil der Lederhaut und des Bindegewebes, welches die Drüse der Brust formt. Wir schlagen dieses Gewebe wie einen umhüllenden BH unter der Brust um das eigene Gewebe und fixieren es an der Brustwand. Dadurch erhält das Gewebe der Brustdrüse eine natürliche Unterstützung im unteren Bereich der Brust, ohne dass Fremdmaterial eingebracht wird. Der anhebende Effekt ist dabei dauerhaft.

Die Risiken

Genauso wichtig, wie der Patientin die Möglichkeiten einer plastisch-chirurgischen Korrektur aufzuzeigen, ist es, in unserer Beratung und auch über eventuelle Risiken, Komplikationen und Grenzen der Behandlung aufzuklären.

Gerade bei Rauchern bestehen erhöhte Gefahren für Wundheilungsstörungen und eine schlechte Narbenbildung. Daher empfehlen wir, auf das Rauchen nach der Operation vier Wochen lang konsequent zu verzichten. Problematische Durchblutungen, die dazu führen, dass Gewebe der Brustwarze, Drüsen oder Fett abstirbt, führen ebenfalls zu einer langsamen Heilung, die vom Patienten mehrere Wochen Geduld fordern.

Bedenken Sie immer: nur umfassend und gut informiert können sie eine sichere Entscheidung für oder gegen eine Operation treffen. Wir stehen Ihnen dazu mit unserer langjährigen Erfahrung und Fachkompetenz beratend und verständnisvoll zur Seite.

Zusammengefasst

  • OP-Dauer: 2-2,5 Stunden
  • Narkose: Vollnarkose
  • Klinikaufenthalt: eine Nacht, wenn gewünscht
  • Nachbehandlung: Tragen eines Spezial-BHs für ca. 4 Wochen
  • Fadenentfernung: selbstauflösend
  • Gesellschaftsfähig: arbeitsfähig nach 4 Tagen
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