Bei der Seed-Implantation handelt es sich um ein hochmodernes Verfahren, bei dem winzige Strahlenquellen direkt in den Tumor eingebracht werden. Dieses Verfahren wird in erster Linie beim lokal begrenzten Prostatakarzinom eingesetzt.

Als Strahlenquellen kommen bei der Seed-Implantation Jod-125 und Palladium-103 zum Einsatz. Ein einzelner Seed ist exakt 4,5 mm lang. Die Jod-125-Seeds sind ebenfalls als sog. "strands" erhältlich, wobei die einzelnen Seeds in einen Vicrylfaden eingewebt sind. Dieser bietet nach der Implantation einen Schutz vor der Wanderungstendenz der winzigen Strahler im Gewebe.

Aufklärung ist das A und O 

Die permanente Seedimplantation, die überwiegend stationär erfolgt, wird durch die Strahlentherapeuten und Urologen der Klinik am Ring gemeinsam durchgeführt. Vor der Bestrahlung erläutern wir Ihnen detailliert den Behandlungsablauf und klären Sie über mögliche Nebenwirkungen auf. 

Seed-Implantation als Alternative zur radikalen Operation 

Die permanente Seed-Implantation ist bezogen auf die Heilungsrate eine absolut gleichwertige Alternative zur Operation. Die Erfolgskontrolle wird durch Kontrolle des PSA-Wertes durchgeführt. In den ersten beiden Jahren nach der Behandlung sollten vierteljährliche, danach halbjährliche Kontrollen erfolgen. Als Zielpunkt sollte ein Wert von kleiner 1,0 ng/ml erreicht werden. Hierbei muß beachtet werden, dass sich der endgültige Tiefstand des PSA oft erst nach 1-2 Jahren zeigt. Auch gewisse Schwankungen des PSA-Wertes - sog. "bouncings", sind aufgrund strahlenbedingter entzündlicher Veränderungen der Prostata möglich und normal.

Weitere detaillierte Informationen zur Seed-Implantation finden Sie hier.

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